Heidenheim „Moses' Entscheidung“ hat heute Premiere

Heute Abend geht's los: Die Uraufführung von „Moses' Entscheidung“ ist dann im Brenzpark zu erleben.
Heute Abend geht's los: Die Uraufführung von „Moses' Entscheidung“ ist dann im Brenzpark zu erleben. © Foto: Oliver Vogel
Heidenheim / hz 12.06.2018
Am Sonntag geht es weiter mit dem „Jazzfrühstück“ und einem „Tag der offenen Tür“.

Mit 18.000 Besuchern und einer Gesamtauslastung von 96 Prozent erreichten die Opernfestspiele im letzten Sommer das zweitbeste Ergebnis ihrer Geschichte. Die Saison 2018 beginnt nun heute Abend: Die Junge Oper hebt um 18 Uhr ihr neuestes Auftragswerk „Moses’ Entscheidung“ aus der Taufe.

Passend zum Festspielthema „Zuflucht“ haben der Komponist und musikalische Leiter Sebastian Schwab und der Librettist Kai Weßler eine Oper für Kinder und Familien rund um die Abenteuer des jungen Moses in Ägypten geschrieben. es ist ein Werk über jugendliche Auflehnung gegen Gewalt und Unterdrückung. Die Uraufführung findet mit dem dreiköpfigen Ensemble und Musikern der „Cappella Aquileia“ im Opernzelt im Brenzpark statt.

Außerdem stehen in der ersten Festspielwoche weitere Veranstaltungen auf dem Programm: die Veranstaltungsreihe „Jazzfrühstück“. Brunch und Jazz in idyllisch-entspannter Atmosphäre des Brunnengartens Schloss Hellenstein. Fünf Mal in dieser Saison bieten die Opernfestspiele der jungen internationalen Jazz-Szene ein Podium.

Am Sonntag, 17. Juni, beginnt die Reihe mit dem „Julia-Ehninger-Quartett“. In ihren Kompositionen verbindet die Sängerin Julia Ehninger zeitgenössischen Jazz mit Elementen des Pop und R&B und kreiert so mit ihren Mitmusikern einen eigenen Sound.

Unter dem Motto „Oper für alle“ bietet die Festspielzeit ein vielseitiges Programm – auch außerhalb der Konzert- und Opernveranstaltungen. Beim Tag der offenen Tür am Sonntag, 17. Juni, auf Schloss Hellenstein können kleine und große Besucher ab 13 Uhr Besonderheiten im historischen Areal entdecken und können bei Führungen einen Blick hinter die Kulissen der Opernfestspiele werfen. Probenbesuche ermöglichen einen ersten Blick auf die Produktion des „Nabucco“ in der Regie von Helen Malkowsky und das Bühnenbild von Harald B. Thor. Der Eintritt ist frei.

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