Heidenheim „Ich für uns“ - Profis fürs Ehrenamt

Bei der Siegelverleihung (von links) Dr. Thomas Röbke, Brigitte Weber, Diana Fanselow und Birgit Bursee.
Bei der Siegelverleihung (von links) Dr. Thomas Röbke, Brigitte Weber, Diana Fanselow und Birgit Bursee. © Foto: privat
Heidenheim / pm 02.11.2018
Die Ehrenamtsagentur „Ich für uns“ erhält erneut das Qualitätssiegel.

Die Koordinierungsstelle für bürgerschaftliches Engagement und Demografie ist eine von sieben Agenturen, die diese Auszeichnung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (BAGFA)erhielt – und dies bereits zum zweiten Mal. Oberbürgermeister Bernhard Ilg freut sich über die erneute Auszeichnung: „Die Heidenheimer nehmen die professionelle Beratung für ein Ehrenamt an. Die Zertifizierung belegt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

Auf der Mitgliederversammlung der BAGFA im Rahmen der Jahrestagung der Welt-Freiwilligenkonferenz überreichte Dr. Thomas Röbke, Vorsitzender des Sprecherrates des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement (BBE), und BAGFA-Vorstandsvorsitzende Birgit Bursee der Leiterin der Heidenheimer Koordinierungsstelle „Ich für uns“ Brigitte Weber und ihrer Kollegin Diana Fanselow das Zertifikat.

Die städtische Koordinierungsstelle „Ich für uns“ berät und vernetzt seit 2009 Organisationen, die Freiwillige suchen, mit Menschen, die sich gerne freiwillig engagieren wollen. Die Stadtteilarbeit, die bislang in den drei Pilotstadtteilen Zanger Berg, Mittelrain und Großkuchen läuft, ist unter ihrem Dach angesiedelt. Auch das Bürgerhaus in der Hinteren Gasse ist ein städtisches Projekt zur Förderung von freiwilligem Engagement. Die erste Zertifizierung war 2016.

Die Koordinierungsstelle arbeitet mit Hochdruck an einer fürsorgenden Gemeinschaft, der Caring Community, die auf die Chancen der demografischen Entwicklung abzielt. Die Großkuchener haben mit städtischer Unterstützung die Schwabschule als Begegnungsort wieder belebt und für ihren Teilort eine bessere Infrastruktur geschaffen. Am Mittelrain kochen Bürgerinnen beim regelmäßigen gemeinsamen Mittagessen für Senioren und am Zanger Berg kommen Menschen im Stadtteiltreff zusammen. Gewinner sollen dabei alle Generationen sein.

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