Gebäude 2017 beginnt die Generalsanierung der Schnaitheimer Halle

Sieht noch aus wie 1957: Viel ist an der Schnaitheimer Turn- und Festhalle nicht passiert, seit sie vor bald 60 Jahren eingeweiht wurde. Nun steht ab 2017 eine Rundum-Erneuerung an.
Sieht noch aus wie 1957: Viel ist an der Schnaitheimer Turn- und Festhalle nicht passiert, seit sie vor bald 60 Jahren eingeweiht wurde. Nun steht ab 2017 eine Rundum-Erneuerung an. © Foto: Oliver Vogel
Heidenheim / Andreas Uitz 21.06.2016
Ab dem kommenden Jahr soll die Schnaitheimer Turn- und Festhalle saniert werden. 1,2 Millionen Euro stehen dafür zur Verfügung.

Erst im vergangenen Jahr hat die Halle einen Anbau erhalten – zusätzliche Umkleideräume und Duschen entstanden, die auch vom Außenbereich zugänglich sind. Rund 500 000 Euro kostete der Neubau, der im Herbst in Betrieb genommen wurde.

Doch damit nicht genug. Noch in diesem Jahr beginnen Bauarbeiten zur grundsätzlichen Sanierung der Halle. Zwar sind im Haushalt erst für die Jahre 2017 und 2018 insgesamt 1,23 Millionen Euro für die Rundum-Erneuerung zur Verfügung gestellt, doch im Vorgriff soll schon in diesem Jahr ein Behinderten-WC eingebaut und der defekte Bühnenboden erneuert werden. Dafür werden zusätzlich 63 000 Euro zur Verfügung gestellt. Außerdem ist die Sanierung der bestehenden Toiletten geplant.

Im Zuge der großen Sanierung ab 2017 ist unter anderem die Sanierung der Fassade und des Dachs geplant. So sollen neue Fenster und Türen eingebaut und das Gebäude mit einer neuen Dämmung versehen werden.

Im Innern der Halle soll der marode Boden erneuert werden, außerdem ist geplant, einen normgerechten Prallschutz an den Wänden anzubringen und die Deckenbeleuchtung zu erneuern. Durch diese Maßnahmen werden auch Schallschutz und Akustik verbessert.

Seit ihrem Bau im Jahr 1957 ist die Halle nicht saniert worden. Zwar wurden im Laufe der Jahre immer wieder kleinere Veränderungen vorgenommen, doch im Wesentlichen befindet sie sich in ihrem ursprünglichem Zustand.

Die Kosten für die Bauarbeiten wird die Stadt nicht allein tragen, denn voraussichtlich wird die Sanierung vom Bund im Zuge des kommunalen Investitionsfördergesetzes mit 630 000 Euro gefördert. Das wäre die Hälfte der Gesamtkosten.

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