Rangendingen Zusammen 120 Jahre im Schuldienst

In den Ruhestand verabschiedet wurden (vorne von links): Regine Sirna, Christa Güntner, Christa Link und Ursula Heinzler. Mit auf dem Bild (hinten links) Konrektorin Karin Brock und (hinten rechts) Rektorin Andrea Jetter.
In den Ruhestand verabschiedet wurden (vorne von links): Regine Sirna, Christa Güntner, Christa Link und Ursula Heinzler. Mit auf dem Bild (hinten links) Konrektorin Karin Brock und (hinten rechts) Rektorin Andrea Jetter. © Foto: SabineHegele
Rangendingen / Sabine Hegele 26.07.2018
An der Gemeinschaftsschule Rangendingen-Hirrlingen wurden fünf Lehrerinnen verabschiedet.

Beginn und Ende an einem Tag: Am Mittwoch wurden an der Gemeinschaftsschule Rangendingen-Hirrlingen nicht nur Pädagogen und Schüler in die Sommerferien entlassen, sondern zugleich fünf Lehrerinnen in den Ruhestand verabschiedet: Anne Bausinger, Ursula Heinzler, Christa Link, Christa Güntner und Regine Sirna. Dazu hatte Rektorin Andrea Jetter zu einer Feierstunde eingeladen.

Insgesamt 120 Jahre haben die fünf Frauen im Schuldienst gearbeitet, zollte die Rektorin Anerkennung. Die meisten Jahre „auf dem Buckel“ hat Ursula Heinzler, nämlich 41,5.

Anne Bausinger, wusste Andrea Jetter, pflegte stets den „ganzheitlichen Ansatz“, sie habe die Schüler soziale Kompetenz und ­Gemeinsinn, Verantwortung und Selbstbewusstsein gelehrt. Christa Link bescheinigte Jetter großen Teamgeist. In erzieherischen Fragen sei sie stets Vorbild gewesen; in ihren Überzeugungen freundlich und bestimmt.

Ursula Heinzler habe immer das selbstständige Arbeiten der Schüler unterstützt – nicht von ungefähr gehörte sie mit zu jenen, die die Gemeinschaftsschule mit auf den Weg gebracht haben. Und überzeugt hinter diesem Konzept stehe.

Regine Sirna attestierte die Rektorin ein bestimmtes, aber entgegenkommendes Auftreten. Toleranz und Achtung vor dem Schwächeren hätten sie stets ausgezeichnet.

Christa Güntner – ihr Name wird noch lange mit der Rangendinger Waldolympiade verbunden bleiben – habe ihren Unterricht all die Jahre sorgfältig vorbereitet. Im Umgang mit Kollegen und Schülern habe sie instinktiv das richtige Verhältnis von Distanz und Nähe gewahrt. Alle scheidenden Kolleginnen wurden sowohl von der Schulleitung als auch der Kollegenschaft mit Geschenken überrascht. Und zum Ausklang der Feierstunde gab es ein gemeinsames Mittagessen in geselliger und entspannter Runde.

Kein Religionsunterricht mehr mit Frank Steiner

Pfarrer Frank Steiner wird ab dem neuen Schuljahr nicht mehr für den Religionsunterricht zur Verfügung stehen. Seine Nachfolge soll aber bereits geregelt sein. Als Seelsorger bleibt Steiner Schülern und Lehrern indes erhalten.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel