Hechingen Zehnder-Kritikam Baugrund: Stadt sagt nichts dazu

Hechingen / SBS 21.03.2014

Lange hatte man von Hans Zehnder nichts mehr gehört, geschweige denn, ihn gesehen. Jüngst nun ließ er die Öffentlichkeit wissen, dass unter anderem Probleme mit dem zu weichen Baugrund (die den Einbau von Drainagen nötig machten) ursächlich dafür gewesen seien, dass er sein Gewächshaus beim Friedhof Heiligkreuz nie ordentlich habe nutzen können - es seit Jahren brach liege. Und Zehnder geht noch weiter: Dass es auf dem Gelände massive Wasserflüsse gibt, hätte die Stadt Hechingen wissen müssen. Und ihn, Zehnder, entsprechend aufklären. Das sei nie geschehen, weshalb er jetzt auf ein Baugrund-Gutachten hoffe. Denn sollte sich sein Verdacht bestätigen, dass ihm ein Auffüllgelände überlassen wurde, sei es an der Stadt, ihm beim Beseitigen der Schäden zu helfen.

Die Stadtverwaltung lässt die Vorwürfe Hans Zehnder unkommentiert. Der städtische Pressesprecher Thomas Jauch erklärt auf Nachfrage: "Zum laufenden Verfahren geben wir keine Auskunft." Albrecht Mors, Richter in der Pressestelle des Verwaltungsgerichts Sigmaringen, schon. Zwar nicht zu den Zehnderschen Vorwürfen, aber sehr wohl zum Verfahrensstand. So weiß er, dass das Bemühen um eine außergerichtliche Einigung zwischen Hans Zehnder und der Stadt Hechingen gescheitert ist. Und dass der städtische Anwalt bis 31. März neuerlich Klage einreichen will.

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