Rangendingen Zauberhaftes Finale in Rangdengcity

Rangendingen / swp 01.09.2018
Mit einer Zaubershow endeten die Rangendinger Ferienspiele. 90 Kinder genossen das Feriendorf „Rangdengcity“.

Mit einer Zaubershow gingen am Freitag die Rangendinger Ferienspiele zu Ende. Seit Montag erlebten 90 Kinder im Feriendorf „Rangdengcity“ auf dem Gelände der alten Grundschule und des Jugendhauses jede Menge Spaß. Rangdengcity hatte sich die ganze Woche über in eine Zeltlandschaft mit kreativen Spiel- und Arbeitsangeboten verwandelt.

Schade war nur, dass pünktlich zum Beginn der Abschlussveranstaltung, zu der die Eltern eingeladen waren, strömender Regen einsetzte. Während die Großen unter Regenschirmen und von den Zelten aus zuschauten, hatten es die Kinder unter dem Eingangsdach der alten Grundschule etwas trockener. Das Rangdengcity-Bürgermeisterpaar Sinsa Planche und Finn Proch sprach letztmals zu den Dorfbewohnern. „Wir haben diese Woche viel erlebt, gebastelt, Kresse gepflanzt und Kissen genäht“, verkündete der kleine Finn.

Dass man aus Abfallsäcken nette Kostüme herstellen kann, zeigte eine Mädchengruppe in einer Modeschau. Smilies und Blumen klebten an den Säcken. „Wo ist die Kokosnuss, wer hat die Kokosnuss geklaut?“, sang lautstark eine weitere Gruppe, die mit einigen Betreuern auftrat und zum Mitsingen animierte.

Nach der Tanzeinlage von Pia und Emma leitete Kartentrickspielerin Helena (sie lernte die Kniffe im Ferienspiel-Workshop) über zum eigentlichen Höhepunkt, dem Auftritt des Zauberers Marko Ripperger. Bei seinen faszinierenden Kunststücken machten nicht nur die Kinder große Augen – auch die Erwachsenen gerieten mächtig in Staunen. Im Nu ließ der Magier aus Tübingen Bällchen unbemerkt an andere Orte verschwinden, verwandelte Seidentücher in Eier, verstreute immer wieder Zaubersalz, zauberte mit Kindern, denen er auch mal einen Zaubertrick verriet, und jonglierte mit Früchten.

 Madlen Eisele vom 20-köpfigen Betreuerteam zeigte sich mit dem Verlauf der Rangendinger Ferienspiele sehr zufrieden. „Die Kinder waren richtig glücklich“, sagte sie. „Das Kinderspieldorf müssen wir nächstes Jahr unbedingt wieder machen“, kommentierte die Betreuerin das neu erarbeitete Konzept.

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