Forschung St. Elisabeth und Alice-Salomon-Schule kooperieren in Sachen Pflege

35 Teilnehmer lauschten der Projektvorstellung von Magdalena Schleinschock.
35 Teilnehmer lauschten der Projektvorstellung von Magdalena Schleinschock. © Foto: Privat
Hechingen / HZ 16.12.2016

Welche Leistungen bekommt ein pflegebedürftiger Mensch? Ab wann bekommt man eine Pflegestufe? Wer sichert die Qualität in Pflegeheimen? Welche Gesetze gibt es ?

Die Liste der aufkommenden Fragen im Alter wird länger und länger. Wer sich gut informiert, ist meist besser dran als die snderen. Aber wer blickt schon noch durch bei all den Gesetzen und Vorschriften? 35 Interessierte nahmen am Dienstag bei der Projektvorstellung „Pflege in Baden-Württemberg“ kurz „PiBaWü“ im Marienheim in Hechingen teil.

Die Realität sieht anders aus

Schwester Magdalena Schleinschock, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar, stellte den Teilnehmern das Projekt und seine Inhalte vor.

Bereits seit Jahren beschäftigt sich die Öffentlichkeit mit der Frage, wie viel und welche Pflege Menschen in Stationären Altenhilfeeinrichtungen benötigen. Ungeklärt ist bislang, ob die im Pflegeversicherungsgesetz vorgesehene Bemessung und Einstufung den tatsächlichen Pflegeaufwand abbildet.

Eine kurzfristige Kooperation

Die Altenpflegeeinrichtung St. Elisabeth und das Marienheim unterstützen nun dieses Forschungsprojekt des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg. Unterstützung erhält das Marienheim durch die Fachschule für Weiterbildung in der Pflege, die Alice-Salomon-Schule mit ihrer Klassenlehrerin Frau Amann. Die Schüler haben sich kurzfristig dazu entschieden, am Forschungsprozess teilzunehmen, und stehen dem Marienheim als Kooperationspartner zur Seite.

Eine Projektvorstellung für alle Mitarbeiter des Hauses St. Elisabeth und die Unterstützende Pflegeschule findet am Mittwoch, 21. Dezember, statt.