16 Acht- und Neuntklässler der Hechinger Albert-Schweitzer-Schule fuhren gemeinsam mit ihren Lehrkräften zur Ausbildungs- und Berufsförderungsstätte Albstadt (ABA).

Dort gewannen die Schüler - aufgeteilt in zwei Gruppen - Einblicke in verschiedene Ausbildungen. In der Metallwerkstatt, die im IHK-Gebäude in Tailfingen untergebracht ist, sahen die Schüler Auszubildende an Dreh- und Fräsmaschinen sowie an Schraubstöcken an ihren Werkstücken arbeiten. Der Ausbilder führte die Schüler durch die Räumlichkeiten und erklärte die Ausbildungsinhalte.

Der eine oder andere Schüler staunte nicht schlecht, was alles aus Metall hergestellt werden kann: zum Beispiel der Fernsehturm en miniature oder eine kleine Dampfmaschine.

Weitere Ausbildungsbereiche, die die Hechinger Schüler besichtigten, waren die Hauswirtschaft sowie die Ausbildung zum Lageristen, zum Koch und zum Verkäufer. Diese sind im Stammhaus der ABA in Onstmettingen untergebracht.

Je nach Berufszweig sind die Auszubildenden unterschiedlich oft im Betrieb oder werden zum Teil auch komplett in der ABA ausgebildet. Die kooperierenden Berufsschulen befinden sich derzeit in Reutlingen und Balingen, eine eigene Sonderberufsschule führt die ABA am Hauptsitz Onstmettingen.

Am Berufszweig Autofachwerker waren insbesondere die männlichen Schüler interessiert. Dieser theoriereduzierte Ausbildungsgang beinhaltet eine zehnwöchige Metallgrundausbildung, zudem besteht nach dem Abschluss die Möglichkeit, anschließend mit einem Jahr Lehrzeitverkürzung noch den Beruf Kfz-Mechatroniker zu erlernen. "Die Vermittlungsquote der ABA nach erfolgreich abgeschlossener Berufsausbildung liegt bei 80 Prozent", berichtete Sozialpädagoge und ABA-Mitarbeiter Karl-Josef Schäfer stolz.