Jungingen Wertungsspiel das große Ziel

Ehrungen beim Musikverein Jungingen - von links: Vorsitzender Gerhard Schuler, die Geehrten Stefan Haiß, Simon Diez, Julian und Niklas Amann, Andrea Seeger, Thomas Brolde sowie die Vertreter des Blasmusikkreisverbandes Vivienne Trewin und Gustolf Kohler.
Ehrungen beim Musikverein Jungingen - von links: Vorsitzender Gerhard Schuler, die Geehrten Stefan Haiß, Simon Diez, Julian und Niklas Amann, Andrea Seeger, Thomas Brolde sowie die Vertreter des Blasmusikkreisverbandes Vivienne Trewin und Gustolf Kohler. © Foto: Horst Bendix
HORST BENDIX 23.02.2015
Der Musikverein Jungingen will sich dieses Jahr einem Wertungsspiel stellen - und in der Mittelstufe antreten. Dazu jedoch, das wurde bei der Hauptversammlung deutlich, muss der Probenbesuch besser werden.

Den Junginger Musikern steht ein interessantes, anstrengendes, aber auch abwechslungsreiches Jahr bevor, das wurde am Freitagabend bei der Hauptversammlung im Gemeindesaal deutlich, als der Vorsitzende Gerhard Schuler und auch Dirigent Thomas Brolde darauf hinwiesen, an einem Wertungsspiel teilnehmen zu wollen.

Zunächst jedoch verlas Alice Feck das Jahresprotokoll, in dem alle Veranstaltungen des Vereins im abgelaufenen Jahr aufgelistet waren. Aus Sicht von Gerhard Schuler war 2014 ein unspektakuläres Jahr mit einem unbefriedigenden Ergebnis beim Bockbierfest, das die Jahre zuvor noch die Haupteinnahmequelle des Vereins bildete. In seinem Ausblick hob der Vorsitzende auf das bevorstehende Wertungsspiel ab. Die Anforderungen seitens des Kreismusikverbandes seien sehr hoch und nur mit dem entsprechenden Engagement sei ein gutes Ergebnis zu erzielen. Mit einem neuen Konzept will man das Bockbierfest am 22. März gestalten, vor allem wird es eine logistische und organisatorische Herausforderung werden.

"Wofür wir auf jeden Fall mehr Platz haben müssen, ist unsere Jugend", betonte Gerhard Schuler - und bat den Dirigenten und die Jugendleiterin, Möglichkeiten für Auftritte in der Öffentlichkeit zu finden.

Der stellvertretende Vorsitzende Martin Schuler gaben Zahlen zur Statistik bekannt, lobte den Ausbildungsstand der Jugend und ebenso die erfolgreich absolvierten Lehrgänge. Fleißige Probenbesucher nannte er Melanie Kohler, Thomas Brolde, Alice Feck, Julian Amann, Martin Schuler, Sandra Nam, Bernd Haiß und Stefan Schuler. Bei der Jugend standen Manuel und Julian Amann an der Spitze.

Stellvertretend für alle Aktiven und Passiven verwies Martin Schuler auf den Vorsitzenden Gerhard Schuler, der mit ganzem Herzen und als leuchtendes Beispiel voranstehe. Als Zeichen der Anerkennung bekam er ein Bierpräsent.

Auch Dirigent Thomas Brolde hat vor allem das Wertungsspiel im Fokus. Der Musikverein Jungingen wird in der Mittelstufe antreten. Um hier erfolgreich zu sein, müssen die Grundstimmung und Intonation, die Tonkultur und Klangqualität, die technische Ausführung, die Rhythmik und das Zusammenspiel sowie die Dynamik stimmen. Gerade diese Punkte "werden uns im nächsten halben Jahr sehr beschäftigen". Für die effektive Umsetzung sei es erforderlich, dass jeder Musiker an sich arbeitet, gab der Dirigent die Marschrichtung vor.

Jugendleiterin Daniela Lepold verwies auf eine relativ große Zahl an Neumitgliedern in der Jugendausbildung, doch habe man auch wieder hoffnungsvolle Jungmusiker verloren. Die Jugendarbeit voranzutreiben sei eine große Aufgabe der nächsten Jahre, ließ sie keinen Zweifel.

Es folgten der Kassenbericht von Melanie Kohler, der Revisionsbericht sowie die Entlastung des Vorstands. Als Vertreter des Blasmusikverbandes ehrten Gustolf Kohler und Vivienne Trewin sodann für zehnjährige Mitgliedschaft Julian und Niklas Amann, beide mit Bronze, sowie Andrea Seeger, Simon Diez, Stefan Haiß und Ralf Schuler (Silber). Thomas Brolde bekam für seine 15-jährige Dirigententätigkeit das Ehrenzeichen in Silber.