Hechingen Wenn Abgase gar kein Thema sind

Hechingen / Dietmar Wieder 11.09.2018
Schon zum sechsten Mal war Hechingen Start und Zielpunkt der Alb Challenge für historische Fahrzeuge.

Es knatterten die Motoren und des roch nach Benzin. Legenden und Raritäten der Straße gaben sich ein Stelldichein in der Zollernstadt. Die sechste Alb Challenge startete mit rund 60 Teams von Hechingen aus quer über die Alb. Erstaunlich perfekt restaurierte Fahrzeuge, legendäre Rallye-Fahrzeuge und absolute Raritäten hatten sich in der Brunnenstraße eingefunden. In der  Morgensonne blitzten die Automobile um die Wette. Die hervorragend herausgeputzten BMW 1602 Cabrio, VW Golf GTI, Porsche 911 oder 924 Turbo, Buckel-Volvo 544, Alfa Romeo, Citroen und Fiat 128 bildeten ein imposantes Bild.

Pünktlich um 9  Uhr fiel der Startschuss für eine Rallye auf Nebenstrecken über die Schwäbische Alb. Die erste Wertungsprüfung fand kurz nach dem Start auf dem Gelände der Firma Wiest und Schürmann statt. Dort galt es einen Parcours in einer vorgeschriebenen Zeit zu absolvieren. Dann aber ging’s auf die Strecke: über Bodelshausen, Ofterdingen, Mössingen und Gönningen hinauf nach Mehrstetten. Dort war die Mittagspause, anschließend ging es über die Wimsener Höhle zurück nach Hechingen über Hettingen, Tailfingen und Thanheim.

Exakt 260 Kilometer war die Strecke lang, die von den Teilnehmern anhand eines Roadbooks absolviert werden musste. In drei Leistungsklassen aufgeteilt, hatte jede Gruppe eine spezielle Aufgabenstellung. Für Einsteiger und Fahrer, die noch keine oder wenig Erfahrung haben, gab es bei der Alb Challenge die Einuhr-Klasse mit einfacheren Aufgabenstellungen. Die Wertungsprüfungen konnten sie mit nur einer Stoppuhr absolvieren. Bei den Spezialisten waren mindestens drei Uhren nötig, um die Orientierungsaufgaben Art zu lösen.

Gegen 17 Uhr trafen die Teilnehmer unter den Augen vieler Zuschauer, bei herrlicher Abendsonne auf dem Marktplatz ein und sorgten vor dem Hechinger Rathaus für ein imposantes Bild mit ihrer Oldtimerparade. Zwei Teams war die Ankunft in Hechingen allerdings nicht vergönnt gewesen: Ein Team musste mit technischen Problemen passen und ein weiteres gab nach einem Cockpit-Brand auf.

Der Organisator des abgasreichen Tages, Hatto Poensgen, hat in Zusammenarbeit mit dem ADAC-Ortsclub Hechingen und dessen Vorsitzendem Bernd Schilling mit Team zum wiederholten Mal eine tolle Challenge auf die Beine gestellt, die sich  weit über die Grenzen des Zollernalbkreises einen Namen gemacht hat.

260

Kilometer war die Strecke lang, die von den Teilnehmern der sechsten Alb Challenge zurück gelegt werden musste. Tempo war nicht das Wichtigste. Es ging um Prüfungen und Punkte.

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