Wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu … und wieder ist es der Hohenzollerischen Zeitung ein Anliegen, mit der Hilfe Ihrer Leserschaft im Rahmen ihrer Gute-Taten-Aktion zwei unterstützenswerte Projekte zu begleiten. Nämlich: die Realisierung eines Friedhofscafés in der kleinen Kapelle bei Heiligkreuz, und die weitere Ausstattung der Gesamtstadt Hechingen mit Defibrillatoren durch die katholische Kirchengemeinde.

Ein lang gehegter Wunsch: ein Friedhofscafé oder gerne auch Lebenscafé

Stichwort Friedhofscafé oder gerne auch Lebenscafé: Ein solches in der Zollernstadt zu etablieren – diese Idee ist nicht neu. Konkret ausgearbeitet aber wurde sie nie, sagt Erwin Schäfer, Sozialarbeiter beim Caritasverband. Bis jetzt. Henriette Werner hat ihre Projektarbeit im Rahmen ihres Grundkurses Trauerbegleitung unter das Thema „Ein Friedhofscafé soll entstehen“ gestellt und damit den Anstoß gegeben, den lange gehegten Wunsch nun endlich wahr werden zu lassen.

Inzwischen hat sich mit der katholischen und der evangelischen Kirchengemeinde, mit der Hechinger Hospizgruppe sowie der Stadt Hechingen eine Art Initiativkreis formiert, der das Projekt Lebenscafé in der kleinen Kapelle beim Hechinger Friedhof Heiligkreuz realisieren möchte. Die städtische Verwaltung mit im Boot zu haben ist schon insofern wichtig, als ihr die (denkmalgeschützte) Kapelle gehört. Darüber hinaus will sie, so die Erste Beigeordnete Dorothee Müllges, für die anfallenden Strom- und Wasserkosten aufkommen. Baulich aber wird die Stadt nicht tätig (werden können).

Öffnen soll das Café seine Türen zunächst ein oder zweimal im Monat

Will heißen: Bei der Einrichtung des Friedhofscafés müssen sich die Initiatoren mit den Gegebenheiten arrangieren. Eine Heizung beispielsweise gibt es in der kleinen Kapelle nicht – sollte aber auch nicht gebraucht werden, weil ohnehin nur an einen Sommerbetrieb gedacht ist – auch auf dem angrenzenden Grün. Öffnen soll das Café seine Türen zunächst ein oder zweimal im Monat an den Wochenenden – und nach Bedarf. Wie die Bewirtung organisiert werden soll, ist heute noch offen. In den Tätigkeitsbereich der Trauerbegleiter der Hechinger Hospizgruppe aber wird sie nicht fallen. Deren Aufgabe (vor Ort) ist es, wie der Name sagt, Trauernde zu begleiten.

Sie begrüßen das Projekt? Unterstützen Sie es mit einer Spende

Wie sich nun Sie, sehr verehrte HZ-Leserinnen und -Leser, in die Realisierung des Friedhofscafés einbringen können? Indem Sie für dessen Einrichtung spenden. Das Innere der kleinen Kapelle bietet Raum für zirka 30 Sitzplätze; Platz für weitere Sitzgelegenheiten bietet der Außenbereich. Einladend soll das Café möbliert werden – das kostet Geld.

Sie begrüßen das Projekt? Dann freut sich die HZ mit dem Kreis der Initiatoren über eine Spende.

Ein „Defi“ ist klein, aber er kann Leben retten

Stichwort Defibrillatoren: Sie sind vor allem eines – wichtig, oft lebensrettend. Doch nicht überall hängen sie griffbereit. Weder in der Kernstadt noch in den Stadtteilen. Die katholische Kirchengemeinde aber möchte mit der Unterstützung der HZ-Leserschaft dazu beitragen, dass Defibrillatoren vor allem auch an neuralgischen Punkten in Hechingen und den Stadtteilen ausreichend zur Verfügung stehen. Und sie sollen so ausgelegt sein, dass sie im Unglücksfall auch bei Kindern zum Einsatz kommen können. Zwar gibt es keine dezidierten Kinder-Defibrillatoren, aber Defis für Erwachsene können entsprechend adaptiert werden. Damit können entweder eigene Kinderelektroden zum Einsatz kommen oder ein Kindermodus über eine zusätzliche Taste aktiviert werden. Kosten pro Gerät: rund 1800 Euro.

Kirchliche Gebäude befinden sich überall in der Stadt

Warum sich die katholische Kirchengemeinde die Anschaffung weiterer Defibrillatoren für die Gesamtstadt auf die To-do-Liste geschrieben hat? „Weil“, sagt der Leitende Pfarrer Michael Knaus, „wir neben der Stadt die einzigen sind, die in Hechingen und allen Stadtteilen eigene Gebäude stehen haben. Da sehen wir uns einfach auch in der Verantwortung.“ Aus Sickingen weiß die Kirche bereits, dass man gerne einen solchen Kombi-Defibrillator hätte, lässt Pastoralreferentin Ulrike Stoll-Dyma wissen – für den Kindergarten.

Welche Defibrillatoren sich am besten eignen, darüber hat die Kirchengemeinde der DRK-Bereitschaftsleiter Tobias Kopf informiert. Und sich bereits bereit erklärt, in deren Benutzung einzuführen.

Helfen Sie mit, einen Defibrillator zu kaufen

Interesse an diesem Projekt? Dann freut sich die Hohenzollerische Zeitung auch hier über Ihre Spende.

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Sie möchten spenden? Das Konto ist eröffnet


Das Spendenkonto für unsere „Guten Taten“ ist eröffnet. Wir freuen uns über jede Gabe – sei es fürs Friedhofscafé oder die Defibrillatoren. Die IBAN-Nummer des Spendenkontos für die HZ-Weihnachtsaktion lautet so: DE 20 6535 1260 0077 0400 00. Der BIC-Code der Sparkasse Zollernalb: SOLADES1BAL. Bitte vermerken Sie, für welches der beiden Projekte Sie spenden möchten; tun Sie das nicht, dann geht Ihre Spende je zur Hälfte an die beiden Projekte. Ferner bitten wir Sie kenntlich zu machen, ob Sie als Spender in der HZ genannt werden möchten – oder nicht.