Hechingen Was tun bei Mukoviszidose?

Silvia Drössel und Irmgard May präsentierten den DRK-Senioren ihre selbstgemachten Schätze.
Silvia Drössel und Irmgard May präsentierten den DRK-Senioren ihre selbstgemachten Schätze.
SEVERIN RITTER 19.03.2014
Mukoviszidose - was ist das? Diese Thema stand im Mittelpunkt des jüngsten DRK-Seniorennachmittags. Referentin war Silvia Drössel.

Mukoviszidose ist die häufigste vererbte Stoffwechselerkrankung unserer Bevölkerung und bis heute nicht heilbar. In der Bundesrepublik Deutschland leiden zirka 8000 Kinder und Erwachsene an dieser Krankheit. Jedes Jahr werden etwa 300 Kinder mit Mukoviszidose geboren. Die Lebenserwartung ist sehr begrenzt.

Ursache der Krankheit ist eine genetischer Veränderung im Erbgut. Mukoviszidose führt zum Ausfall lebenswichtiger Organe und bereits im frühen Kindesalter zu schweren Krankheitserscheinungen. Betroffen sind vor allem die Lunge und die Bauchspeicheldrüse. Beide werden von einem abnorm zähen Schleim überzogen und verstopft. Als Behandlungsformen ist eine tägliche Therapie mit hohem Zeitaufwand nötig und kann die Lebensqualität verbessern.

Silvia Drössel, Mutter eines an Mukoviszidose erkrankten Kinds, stellte in ihrem Referat auch die Nachsorgeklinik in Tannheim vor. Dort kann die ganze Familie eine Reha machen - denn: "Der Patient heißt Familie".

Silvia Drössel und Irmgard May verkaufen seit Jahren Strickwaren und Bastelarbeiten auf Basaren, Ausstellungen und Weihnachtsmärkten zugunsten der Nachsorgeklinik Tannheim. Severin Ritter übergab eine Spende zugunsten der Klinik.