HZ: Welche Erkenntnisse gewinnen Sie aus dem Ergebnis des ersten Wahlgangs, und welche Konsequenzen ziehen Sie mit Blick auf die Neuwahl?

Jürgen Kleinmann: Das Wahlergebnis hat in jedem Fall gezeigt, dass sich die Bürger für den Junginger Weg ausgesprochen haben, und dass das Rennen absolut offen ist. Für mich bedeutet dies, dass ich nochmals mit ganzer Kraft in den Wahlkampf trete, mich mit möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern austausche, um Stimmungen, Anliegen und Meinungen aufzunehmen, welche mir im Falle eines Wahlerfolges von besonderer Wichtigkeit sein werden. Auch möchte ich im zweiten Teil des Wahlkampfes die Eignung meiner Person sowie mein Herzblut für das Bürgermeisteramt in Jungingen noch deutlicher aufzeigen.

HZ: Seniorenzentrum – ja bitte. Aber an diesem Standort unterhalb der Kirche? Wie gedenken Sie als Bürgermeister diese Kuh vom Eis zu bringen?

Jürgen Kleinmann: Ich unterstütze den bereits laufenden Prozess zur Realisierung eines Seniorenzentrums durch den Gemeinderat und den Verein Seniorenbetreuung Jungingen (SBJ). Ebenso bin ich der Meinung, dass durch verbesserte Kommunikation, Information und Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger das Thema ruhiger und sachlicher zu gestalten wäre. Als Bürgermeister würde ich primär mögliche Standorte unabhängig der aktuellen Gegebenheiten erneut analysieren. Parallel hierzu gäbe es eine Informationsveranstaltung unter dem Motto „Offiziell mitschwätzen“. Alle interessierten Bürger könnten sich offen zum Thema äußern. Anschließend wäre von der Verwaltung in Kooperation mit dem Verein SBJ ein Anforderungsprofil hinsichtlich der benötigten Infrastruktur zu erstellen. Mit den gewonnenen Erkenntnissen könnten die Verantwortlichen dann konkrete Lösungsvorschläge zur Umsetzung erarbeiten. Diese wären wiederum der Bürgerschaft in einer Gemeinderatssitzung vorzustellen. Alle Beteiligten und Interessierten hätten dann ausreichend Teilhabe am Gestaltungsprozess. Die erarbeitete Entscheidung wäre sicherlich kompromissbasiert, dennoch transparent und würde in der breiten Bevölkerung auf mehr Verständnis stoßen.

HZ: Eine Bürgermeisterwahl ist eine Persönlichkeitswahl. Nennen Sie drei Gründe, warum Sie der Richtige für Jungingen sind.

Jürgen Kleinmann: Kommunalpolitische Erfahrung: Ich war langjähriges Gemeinderatsmitglied in Jungingen und habe daher die entscheidende kommunalpolitische Erfahrung vorzuweisen. Ich weiß, worauf es in der kommunalpolitischen Führungsetage ankommt. Im Moderieren zwischen unterschiedlichen Interessensgruppen bin ich bestens geschult, und ich sehe mich als pragmatischer Ansprechpartner für Betriebe, Familien, Senioren, Jugend, Vereine und alle Bürgerinnen und Bürger gleichermaßen. Dies ist wichtig, um auch neue Entwicklungen und Prozesse für die Zukunft und Attraktivität Jungingens voranzubringen.

Berufliche Erfahrung: In der bürgermeisterlichen Aufgabe, den Bürgerinnen und Bürgern die öffentliche Sicherheit, Ordnung und ein soziales Umfeld zu gewährleisten, sehe ich bei mir eine große Stärke. In Jungingen ist die Welt noch in Ordnung, und das soll auch so bleiben. Ich habe Erfahrung mit menschlichen Konflikten und kann diese lösen. Aus meiner langjährigen beruflichen Erfahrung in Leitungsfunktionen mit direkter Personalführung sowie Erfahrung im privaten Bereich mit der Führung von Vereinen und Gruppen sehe ich mich besonders geeignet für den Vorsitz des Gemeinderates und die Leitung der Verwaltung.

Persönliche Eignung: Ich wäre ein Bürgermeister zum Anfassen. Geradlinigkeit, Entscheidungskraft, Ehrlichkeit und Umgänglichkeit zeichnen mich aus. Die Ausübung des Bürgermeisteramtes und Vertretung der gemeindlichen Interessen wären für mich mit absoluter Aufrichtigkeit und Glaubwürdigkeit verbunden. Für die zukunftsfähige Weiterentwicklung Jungingens habe ich klare Vorstellungen und sehe unsere Gemeinde auf einem sehr guten Weg. Ich biete in meiner Person einen anständigen und korrekten Volksvertreter aus den eigenen Reihen, der großen Wert auf den fairen Umgang miteinander legt und diesen auch im täglichen Umgang pflegt. Mir geht es um unsere Gemeinschaft und das soziale Miteinander. Ich bin ein Junginger, und nur hier will ich auch Bürgermeister sein!

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