Bechtoldsweiler Vorfreude aufs Baugebiet „Mittelwies“

Wie viel Grund am Ende für das neue Baugebiet zur Verfügung steht, muss noch verhandelt werden.
Wie viel Grund am Ende für das neue Baugebiet zur Verfügung steht, muss noch verhandelt werden. © Foto: Stephanie Apelt
Bechtoldsweiler / Stephanie Apelt 05.07.2018
Zügig soll es an den ersten Bauabschnitt gehen – sobald der Grund dafür zur Verfügung steht.

Es ist der ideale Lückenschluss: Gleich rechter Hand am Ortseingang von Bechtoldsweiler (aus Richtung Hechingen kommend) sollen knapp 50 neue Bauplätze entstehen. Die Vorfreude auf das Baugebiet „Mittelwies“ ist groß. Zumal im selben Zuge Bechtoldsweiler endlich einen Kindergarten bekommen soll, der Bedarf dafür ist da.

Doch sicherlich wird „Mittelwies“ auf lange Sicht auch das letzte Baugebiet sein, dass Bechtoldsweiler bekommt. Der Regionalverband drängt auf innerörtliche Entwicklung. Nicht umsonst erhöht das Land die Fördermöglichkeiten (siehe: „Wenn aus Scheune Wohnraum wird“). Daher soll das Baugebiet nicht in einem Stück, sondern in zwei, vielleicht sogar drei Abschnitten erschlossen werden, damit für die Zukunft noch Bauplätze zur Verfügung stehen.

22 Bauplätze für den Anfang

Wo aber anfangen? Ortschaftsrat und Stadtbaumeisterin Helga Monauni diskutierten darüber in der Sitzung am Dienstagabend im Bechtoldsweiler Rathaus. Einen ersten Abschnitt entlang der Süd-Nord-Erschließungstraße zu bauen, würde bedeuten, einige Jahre lang ein dickes „Loch“ in der Mitte des Baugebietes zu haben, Felder und Wiesen, die bewirtschaftet werden müssen. Für die Ortschaftsräte war das keine Option. Klar sprachen sie sich für eine Erschließung von der Rathausstraße nach oben hin (in nördliche Richtung) aus, mit einem Kindergarten praktisch in der Mitte links (westlich) gelegen, bequem zu Fuß von der Ortsmitte aus zu erreichen.

Rund 22 Bauplätze würden so auf einer Fläche von zwei Hektar entstehen. Hechingens Stadtbaumeisterin versprach, die Vorstellung des Ortschaftsrates möglichst schnell als Plan fertig zu machen. Bechtoldsweilers Ortsvorsteher Günther Konstanzer hat nun die Aufgabe, mit den Grundstückseigentümern zu verhandeln. „Ohne Verfügbarkeit der Grundstücke brauchen wir gar keinen Bebauungsplan aufstellen“, macht Monauni klar. Das heißt, die Grundstückseigner müssen mitziehen, sonst wird es nichts mit dem schönen neuen Baugebiet.

Für Konstanzer allerdings ist es ja nicht das erste Baugebiet, das er auf den Weg bringt. Die Signale, so heißt es, seien durchaus positiv. „Ich bin zuversichtlich, dass wir uns handlungseinig werden.“ Bechtoldsweilers Ortsvorsteher denkt an einen Infoabend für alle Grundstückseigentümer, danach will er in die Einzelgespräche gehen.

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