Hechingen Vor 420 Jahren: die Hohenzollerische Hochzeit

Die Hohenzollerische Hochzeit - interpretiert von Konrad Weigand (1842-1897).
Die Hohenzollerische Hochzeit - interpretiert von Konrad Weigand (1842-1897). © Foto: Archiv
Hechingen / HZ 05.10.2018
Mit der „Hohenzollerischen Hochzeit“ eröffnet das Hohenzollerische Landesmuseum eine neue Form von Ausstellungen.

Das Hohenzollerische Landesmuseum startet mit einem neuen Ausstellungsformat: IiQ – das Kürzel steht für „Interessantes im Quartal“. So nennen sich die kleinen Ausstellungen im Foyer, die jeweils vierteljährlich ein Objekt, ein Thema, eine Begebenheit, eben etwas besonders Interessantes aus dem Museum, speziell auch aus dem Depot, in den Mittelpunkt rücken. Die erste IiQ-Ausstellung ist der „Hohenzollerischen Hochzeit“ gewidmet, die sich in diesem Jahr zum 420. Mal jährt. Das Bild hier zeigt das Ereignis in einer Interpretation von Konrad Weigand (1842-1897). Thema der Ausstellung ist nicht nur die Hochzeitsgeschichte, sondern es sollen auch die beteiligten Personen ins Licht gerückt werden. Dazu zählen der Dichter Jakob Frischlin, der Maler Konrad Weigand und natürlich das Brautpaar samt Hofstaat am Ende des 16. Jahrhunderts. Beim Museumsbesuch sind die Gäste übrigens im Herzen des Geschehens: Zentraler Ort der Hohenzollerischen Hochzeit war das inzwischen abgerissene Renaissanceschloss auf dem Schloßplatz. Geöffnet ist das Hohenzollerische Landesmuseum mittwochs bis sonntags und feiertags von 14 bis 17 Uhr. Der Besuch der IiQ-Ausstellungen ist kostenlos.

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