Beuren Ein wunderbarer Gottesdienst im Grünen

Über sehr viele Gottesdienstbesucher freuten sich bei der Beurener Kirche im Grünen Diakon Karl-Heinz Schäfer (2.v.l.), Pfarrer Herbert Würth (l.) und die evangelische Kinderkirche.
Über sehr viele Gottesdienstbesucher freuten sich bei der Beurener Kirche im Grünen Diakon Karl-Heinz Schäfer (2.v.l.), Pfarrer Herbert Würth (l.) und die evangelische Kinderkirche. © Foto: Eugen Pflumm
Beuren / Eugen Pflumm 19.06.2018
Die Beurener Kirche im Grünen lockte bei Bilderbuchwetter viele Gläubige  auf den „Kreuzwasen“.

Wie ein roter Faden zog sich die Frage „Gut verwurzelt?“ durch den ökumenischen Gottesdienst auf dem Beurener „Kreuzwasen“. Dabei gelang es den beiden Geistlichen Pfarrer Herbert Würth und Diakon Dr. Karl-Heinz Schäfer, das Thema anhand zahlreicher Beispielen transparent darzustellen und auf die vielen Gottesdienstbesucher, die die Bänke unter den Schatten spendenden Kiefern bis nahezu auf den letzten Platz belegt hatten, zu beziehen.

Der Auftakt des Gottesdienstes übernahm der Musikverein Jungingen, der mit seiner Dirigentin Tamara Flad nach Beuren gekommen war. Die Musikerinnen und Musiker sorgten für eine rundum gelungene musikalische Begleitung.

Die beiden Geistlichen freuten sich bei der Begrüßung über die vielen Christen, die  von auswärts  nach Beuren gekommen waren. „Geh aus, mein Herz, und suche Freud“, sangen die Gläubigen anschließend gemeinsam. Dann war es Pfarrer Herbert Würth, der in einem Psalm nicht nur die Verwurzelung, sondern auch die Entwurzelung der Menschen in den Mittelpunkt stellte. Eingebunden waren die Gottesdienstbesucher dabei durch das Singen eines Kehrverses. Nach der Lesung durch Inge Schuler war die evangelische Kinderkirche an der Reihe. Mit dem Lied „Wer sich auf Gott verlässt“ bereicherte sie gekonnt den Gottesdienst.

„Entwurzelung gibt es nicht nur bei Bäumen in Wald, sondern auch im Leben der Menschen“, unterstrich Pfarrer Würth. Ausgelöst durch Lebenskrisen aller Art fehle plötzlich das Vertrauen in die Wurzeln, die das Leben bisher getragen haben, analysierte der Geistliche. „Wo sind wir verwurzelt?“, fragte Diakon Dr. Schäfer weitergehend die Gottesdienstbesucher ganz direkt. Neben vielem anderen sei es auch möglich, sich mit seiner Kirchengemeinde verwurzelt zu fühlen, stellte er fest.

Seine Feststellung, dass es auch im Bereich des Glaubens wie in einem Wald Flach- und Tiefwurzler gebe, sorgte bei den Gottesdienstbesuchern zwar für etwas Heiterkeit, allerdings brachte er damit das Thema der Predigt auf den Punkt.

Kräftigen Beifall erhielt die Kinderkirche im Anschluss für ihren Vortrag „Schau dir mal die Blumen an“, dann wurden von Silvia Ling die Fürbitten vorgetragen. Nach dem gemeinsam gebeteten Vaterunser fand eine Kollekte für Pflanzen zum Ackerbau in Burundi statt.

„Nun danket alle Gott“ lautete der Titel des nächsten Liedes, nicht fehlen durften im Anschluss Dankesworte an das Organisationsteam sowie an den Musikverein Jungingen und die Kinderkirche. Der Segen für alle Besucher beschloss diesen  wunderbaren Gottesdienst.

Für die Musikkapelle Jungingen gab es nach einem Schlussvortrag mit dem bekannten Titel „I will follow him“ noch tosenden Beifall.

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