Bei der Hauptversammlung der Schlatter Feuerwehrabteilung sah man nur in zufriedene Gesichter. Mit dem Eintritt von vier jungen Männern zählt die Abteilung nun 24 Aktive. So sieht man sich in Schlatt für die Zukunft sehr gut aufgestellt.

Schriftführer Christoph Jatzek einen detaillierten Protokollbericht. Er erinnerte an 17 Übungen. Dazu gehörte eine Probe mit der Stadtabteilung, die gemeinsame Hauptübung der Abteilungen Schlatt und Beuren sowie die Hauptübung der Gesamtstadt. Zudem ging der Schriftführer auf vier Einsätze ein: Technische Hilfe musste wegen eines umgestürzten Baumes und nach einem Verkehrsunfall geleistet werden, außerdem galt es, zu einer Personenrettung und anlässlich eines Fahrzeugbrandes auszurücken.

Im gesellschaftlichen Bereich stand ein Kameradschaftsabend im Mittelpunkt. Traditionell bereicherte eine Abordnung der Wehrmänner die Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag. Die Mannschaftsstärke liegt bei 24 aktiven Wehrmännern, die Altersabteilung besteht aus zehn Mitgliedern. Kassier Matthias Weber gab Auskunft über die Einnahmen und Ausgaben der Abteilung. Die Revisoren Fabian Nägele und Martin Schuler bescheinigten dem Kassenwart eine tadellose Arbeit, was eine einstimmige Entlastung zur Folge hatte. Danach verlas der Kassier den Wirtschaftsplan für das neue Feuerwehrjahr.

Den Bericht über die Tätigkeiten der Altersabteilung integrierte Kommandant Heinrich Jatzek in seinen Rück- und Ausblick. Der Abteilungschef ließ zuerst die vier Einsätze Revue passieren, wobei er auf den Fahrzeugbrand am Waldrand sowie den Verkehrsunfall mit Leichtverletzten ausführlich einging. Jatzek freute sich über eine „tadellos funktionierende Zusammenarbeit“ mit der Stadtabteilung, wofür er ein Sonderlob an alle Beteiligten aussprach.

Mit Felix Ehm, Marco Salzsieder, Max Skowronnek und Rick Schuler wuchs die Abteilung um vier Neuzugänge. Heinrich Jatzek ist überzeugt, dass sich die jungen Männer gut in die Mannschaft integrieren und den verantwortungsvollen Feuerwehrdienst mit Engagement und Freude angehen werden. Mit diesen Neuzugängen könne die Abteilung Schlatt der Zukunft nun gut gewappnet entgegensehen, freute sich der Kommandant.

Im Ausblick steht das große Narrentreffen vom 8. bis 10. Februar auch im Veranstaltungsplan der Wehrmänner im Mittelpunkt. „Hier sind wir auf mehreren Ebenen gefordert“, unterstrich Heinrich Jatzek.

Ortsvorsteher Jürgen Schuler, sprach den Wehrmännern ein dickes Lob für ihre uneigennützige und nicht immer ungefährliche Arbeit aus. Bis das auch von den Feuerwehrleuten dringend geforderte schnelle Internet in Schlatt verfügbar sei, werde es sicher noch zwei Jahre dauern, wusste der Gemeindechef. Dann ging auch er auf das Narren-Ringtreffen ein, bei dem „in Schlatt das Siebenfache unserer Einwohnerzahl zu Gast“ sein werde.

„Hut ab vor eurer mittlerweile sehr jungen Truppe“, lobte Stadtkommandant Maik Bulach. Er freute sich auch über den sehr guten Ausbildungsstand der Abteilung. Informationen hatte Maik Bulach zur geplanten Umstellung aller Fahrzeuge auf Digitalfunk mitgebracht. Bulach wünschte der Abteilung abschließend ein unfallfreies 2019.

Sehr umfangreiche Informationen gab es von Zunftmeister Martin Haug über den Ablauf des in Schlatt stattfindenden Narrentreffens. Haug sprach von annähernd 600 notwendigen Arbeitseinsätzen, wobei die Mitwirkung der Feuerwehrmänner unverzichtbar sei.

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Feuerwehrleute im aktiven Dienst zählt die Abteilung Schlatt dank des neu verpflichteten Quartetts. Das ist für einen Stadtteil dieser Größe eine sehr gute Zahl.