Bittelbronn / Max Bäurle  Uhr
Beim „Spiel ohne Grenzen“ ging es in Bittelbronn nass zu. Das war angesichts der Temperaturen nicht weiter schlimm.

Bei brütender Hitze traten insgesamt sieben Teams aus Bittelbronn beim „Spiel ohne Grenzen“ im Rahmen des mehrtägigen Dorffestes am Samstag an. Es waren der Förderverein, der Jugendtreff „Bude“, der Sportverein, die Frauengruppe „Flowerpower“, die Feuerwehr, der Musikverein und der Narrenverein.

Acht Herausforderungen

Von den acht Spielen richtete je ein Team eines aus, so dass immer sechs Gruppen gegeneinander antraten, der jeweilige Ausrichter pausierte.

Es durften auch Joker gesetzt werden. Beim kombinierten Spiel „Biathlon“ – auf Zeit – musste erst mit einem Bobbycar ein Slalomparcours gemeistert werden; an dessen Ende galt es dann, mit süßen, weißen Mäusen auf senkrecht angebrachte Mausefallen zu werfen, ehe der Rückweg, wieder auf den Bobbycar-Fahrer wartete.

Beim Schnullerweitspuckwettbewerb durfte auch Anlauf genommen werden. Und beim „Dosenschießen“ zielten die Schützen auf Eimer, die auf einer Bank standen. Die Eimer waren mit Zahlen versehen. Nach drei Schüssen eines jeden Schützen wurde die erzielte Punktezahl zusammengerechnet.

Das Wasserspiel sorgte bei den Teilnehmern dann für willkommene Abkühlung, hier saßen alle vier Mitstreiter hintereinander auf einer Bank. Ein nasser Schwamm musste aus einem Eimer geholt und nach hinten durchgereicht werden. Dort war es die Aufgabe des letzten Akteurs auf der Bank, die Flüssigkeit des Schwamms in einen leeren, Eimer zu wringen. Anschließend wanderte der Schwamm wieder nach vorne und das Spiel startete von vorn. Wer in der vorgegebenen Zeit die größte Wassermenge im Eimer hatte, war der Sieger.

Heftig gefordert

Das Spiel „Kübelspritze“ forderte die Teammitglieder teils heftig: Ein Akteur war damit beauftragt, Wasser aus einem großen Gefäß beim Brunnen zu holen und die Kübelspritze der Feuerwehr zu befüllen, der zweite Spieler übernahm das Pumpen, der dritte hielt einen Feuerwehrschlauch in Richtung des in einiger Entfernung postierten vierten Teammitglieds, welches das gespritzte Wasser mit einem auffangen sollte.

Beim lustigen Keulenspiel, bei dem auch ein Einmachgummi zum Einsatz kam, ging das Spiel auf Zeit, ebenso wie beim Bananenspiel. Hier standen immer zwei Teammitglieder vor der Aufgabe, eine Orange mit einer an einer besonderen Vorrichtung befestigten Banane ins Ziel zu rollen.

Am Ende siegte der Sportverein vor dem Narrenverein. Auf dem „Bronzerang“ landeten gemeinsam „Flowerpower“ und der Musikverein. Später unterhielt die Band „Nachtsound“ mit Titeln aus den Bereichen Schlager, Pop und Rock die Gäste im Zelt.

Anderntags ging’s lustig weiter

Anderntags feierte man lustig weiter: Ab 11 Uhr spielte die „Lyra“ Bittelbronn zum Frühschoppen auf und am Nachmittag sorgte der Musikverein Stetten ob Rottweil für die musikalische Unterhaltung zuständig. Amüsieren konnte man sich zudem in einem Mega-Sandkasten oder beim Bungee-Trampolin. Derweil standen die kleine Gäste auch beim Kinderschminken Schlange.

Wanderpokal ging an die Sportler

Trophäe Der Wanderpokal des „Spiels ohne Grenzen“ ging an den Sportverein, der ihn bis zur Revanche hütet. Die anderen Teams erhielten Sachpreise.