Hechingen / Sabine Hegele  Uhr
Regen, Blitz und Donner überschatteten am Freitag den Auftakt des Kinderfest-Wochenendes.

Fürs Hechinger Kinderfest gibt’s nur zweierlei Wetter: Entweder die Sonne brennt erbarmungslos vom Himmel und die Temperaturen erreichen fast ungesunde Höchstwerte – oder es regnet. Am Freitag war meist letzteres der Fall. Leider. Die erste Konsequenz: Das für den Nachmittag anberaumte Völkerballturnier im Weiher musste abgesagt werden. Welch’ ein Glück, dass der Seniorennachmittag zum Auftakt des Irma-West-Kinder- und Heimatfests traditionell in der Stadthalle stattfindet. Wie formulierte es die Erste Beigeordnete Dorothee Müllges in Vertretung von Bürgermeister Philipp Hahn bei ihrer Begrüßung treffend: „Auch wenn’s Wetter nicht so mitspielt, hier drin sind wir sicher.“

Wohl wahr. Und unterhaltsam war’s auch! Bei Kaffee und Kuchen, serviert von Mitgliedern des Turnvereins, durften sich die Seniorinnen und Senioren nicht nur an den Klängen des Jugend­fanfarenzugs unter der Leitung von Markus Best erfreuen, auch die Hirtengruppe des Bollemer Kindergartens präsentierte sich bei der Vorstellung ihrer Kostüme musikalisch.

 Mit gleich mehreren Tanzdarbietungen wartete das Sport- und Gesundheitszentrum Move on (links) auf – zu Beginn stürmten gleich mal rund 50 kleine und große Tanzmäuse das Parkett. Ein schönes Bild!

Vielleicht nicht ganz so hübsch anzuschauen (oder doch?), dafür überaus amüsant und charmant präsentierte sich Bauredner Addy Axon (rechts) in seinen Zwiegesprächen mit dem Riesenhamster Egon Schock – der sich von der Damenwelt im Publikum durchaus angezogen fühlte – und dem Krokodil Otto de Lacoste. Da hatten die Seniorinnen und Senioren allerhand zu lachen.

Weniger zum Lachen war den Protagonisten des Bieranstichs und vor allem der Band James Torto & Friends (links oben) am Abend auf dem Festplatz im Weiher. Kommt’s zum Regnen, bleibt’s trocken? Bürgermeister Philipp Hahn, assisiert vom Akkordeon-Club-Vorsitzenden Markus Kramer (oben rechts), sollten Glück haben: Als der erste Tropfen des leckeren Gerstensafts aus dem Fass floss, schien die Sonne. Dafür hatten die Musiker wenig später kaum in die Saiten und zu den Mikrofonen gegriffen, fing es an zu gewittern – und dann zu regnen. Sehr, sehr schade. Das Open Air der Band hätte so viel mehr Publikum einfach verdient gehabt. Und die Gäste ’ne lauschige Sommerparty.