Ein erstes Stimmungsbild, wer an der Dorfhockete 2020, die vom 25. bis 26. Juli in Rangendingen veranstaltet wird, teilnimmt, hat Armin Glatz in seiner Funktion als Vorsitzender der Vereinsgemeinschaft Rangendingen nun eingeholt. Die Vereinsvertreter trafen sich am Montagabend im Gasthaus Rössle in Rangendingen.

Nur das Wetter könnte noch zur einzigen Komponente mit einem Fragezeichen werden, resümierte Armin Glatz. Ansonsten sind die Planungen für die Dorfhockete 2020 fast schon in trockenen Tüchern: Neun Vereine haben ihre Zusage mit einem Stand am Montagabend signalisiert. Der Skiclub und Fischereiverein wollen es sich noch überlegen. Nur der Musikverein Bietenhausen und der Tennisclub sind an dem Wochenende nicht wieder mit einem eigenen Stand präsent. Der Grund sei, dass sie nicht genügend freiwillige Helfer dafür finden.

Lücken auf dem Veranstaltungsareal in der Ortsmitte gibt es deshalb aber noch lange nicht, denn Manfred Haug, der Vorstandsvorsitzende des Sportvereins für den Bereich Verwaltung und Sport, bekundete bereits während der Versammlung sein Interesse an einem der beiden frei werdenden Plätze. Mit dabei sind auch wieder die Narrenzunft Jägi, die Mönchsgrabenhexen, der VdK, der Sängerbund, der Schachclub, Musikverein Rangendingen, der Sportverein sowie die DLRG.

Ansonsten bleibt es beim bewährten Programmablauf und dem zentralen Standort in der Ortsmitte, der auch bereits 2016 ausprobiert wurde. 2020 sind somit wieder zwei Bühnen aufgebaut. Am Samstag ist zunächst ein Fassanstich auf der Festbühne geboten. Auch ein Promispiel wird es wieder geben, kamen die Vereinsvertreter überein. Das sei, so Hansi Schilling, Zunftmeister der Narrenzunft Jägi, beim vergangenen Mal an den vier Stationen auf eine gute Resonanz gestoßen. Am Abend ist dann Livemusik auf den Bühnen geplant.

Am Sonntag, wahrscheinlich um 10 Uhr, ist ein Gottesdienst angedacht; nachmittags findet dann ein Buntes Programm „von Rangendinger Bürgern für Rangendinger Bürger“ auf beiden Bühnen statt. Auch eine Tombola ist geplant, wofür noch Sponsoren gesucht werden. Jägi-Chef Hansi Schilling regte zudem an, bereits am Freitag eine Jugenddisko anzubieten, sodass „Jüngere auch etwas von er Dorfhockete haben“. Dafür sei lediglich eine Bühne nötig, argumentierte er, als Armin Glatz den „logistischen Aufwand“ anmerkte. Dass so etwas genehmigt werden könnte, so Schilling, sei durchaus möglich.

Weitere Anregungen für das Fest sind aber noch gesucht. Wer „eine durchgeknallte Idee“ wie ein Schleppertreffen oder Ähnliches habe, könne sie den Organisatoren gern mitteilen, appellierte Armin Glatz. Schon während der Sitzung tauschten sich die anwesenden Vertreter ausgiebig aus. So wird der Heimatverein zum Beispiel „als Zusatzanreiz“ sein Museum öffnen.

Ferner schlug Armin Glatz vor, dass die Gemeinschaft eine Informationsveranstaltung organisieren könnte, weil es einen neuen Leitfaden für Vereins- und Straßenfeste gibt. Dies sei in Absprache mit dem Bürgermeister Johann Widmaier, dem Landratsamt sowie der Polizei möglich, und stieß bei den anwesenden Vereinsvertretern auf breite Zustimmung. Nun wird in den kommenden Wochen noch am Motto der Hockete gefeilt und die Vereine, die noch nicht wissen, wie oder ob sie sich beteiligen, werden sich intern beraten – bis zum nächsten Treffen am 1. Juli.

Nächstes Treffen mit Ortstermin


Die nächste Sitzung der Vereinsgemeinschaft Rangendingen findet am Montag, 1. Juli, ab 20 Uhr in der Zunftscheune der Narrenzunft Jägi in Rangendingen statt. Dabei werden sich die Vereinsvertreter das für die Dorfhockete vorgesehene Areal und die Standorte der Stände ansehen.