Update, Mittwochabend:
Der 38-jährige Deutsche, der am vergangenen Wochenende in Eschenz (Schweiz), etwa 30 Kilometer westlich von Konstanz am Bodensee, zuerst seine beiden Kinder und anschließend sich selbst getötet hat, soll Medienberichten zufolge vor ein paar Jahren in Bisingen gewohnt haben. Seine inzwischen von ihm getrennt lebende Frau soll ebenfalls aus dem Zollernalbkreis kommen, aus der Stadt Rosenfeld. Dem Vernehmen nach handelt es sich um Spätaussiedler aus der ehemaligen Sowjetunion.

Vater an den Folgen von Stichverletzungen gestorben

Während die beiden vier und sieben Jahre alten Kinder keine äußeren Verletzungen aufwiesen, ist der Vater an den Folgen von Stichverletzungen gestorben, schrieb die Kantonspolizei Thurgau in einer Medienmitteilung.

Todesursache der Kinder noch unklar

Die genaue Todesursache der Kinder sei auch nach den Obduktionen noch nicht restlos geklärt. Es kann laut Polizei ausgeschlossen werden, dass weitere Personen in die Tat im Schweizer Kanton Thurgau nahe des Bodensees involviert waren. Die genauen Umstände sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen der Kantonspolizei Thurgau in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Kreuzlingen.

Angehörige reisen aus Zollernalbkreis an

Wie der Südkurier berichtete, hat die seit einigen Jahren in der Schweiz wohnende Familie offenbar Verbindungen in den Zollernalbkreis. Angehörige sollen am Montag mit Autos mit BL-Kennzeichen zum Tatort gereist sein.

Hilfe bei Suizidgedanken


Sie denken daran, sich das Leben zu nehmen? Sprechen Sie mit anderen Menschen darüber. Menschen, die unter Depressionen leiden und Suizidgedanken haben, finden Hilfe bei der Telefonseelsorge online oder telefonisch unter den kostenlosen Hotlines 0800/1110111 und 0800/1110222. Die Berater sind rund um die Uhr erreichbar, jeder Anruf ist anonym, kostenlos und wird weder von der Telefonrechnung noch vom Einzelverbindungsnachweis erfasst.

Direkte Anlaufstellen sind zudem Hausärzte sowie auf Suizidalität spezialisierte Ambulanzen in psychiatrischen Kliniken. Eine Übersicht über eine Vielzahl von Beratungsangeboten für Menschen mit Suizidgedanken gibt es bei der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.