Weilheim Urbanskapelle bekommt einen Förderverein

Schon mehrmals stand die Gründung eines Fördervereins zur Debatte, und der Ortschaftsrat überzeugte sich wiederholt vom renovierungsbedürftigen Zustand der Kapelle. Jetzt scheint es spruchreif zu sein, dass etwas geschieht.
Schon mehrmals stand die Gründung eines Fördervereins zur Debatte, und der Ortschaftsrat überzeugte sich wiederholt vom renovierungsbedürftigen Zustand der Kapelle. Jetzt scheint es spruchreif zu sein, dass etwas geschieht. © Foto: Bernd Ullrich
Weilheim / Bernd Ullrich 14.02.2019
Wenn die Fasnet rum ist, geht es in Weilheim an die Gründung eines Fördervereins für die Urbanskapelle.

Reger Gebrauch gemacht wurde zu Beginn der gut besuchten Sitzung des Weilheimer Ortschaftsrates von der Bürgerfragestunde. Dabei entwickelten sich sogar Diskussionen. Warum sich die Ortsvorsteherin bei der Neujahrssitzung nur bei zwei Ortschaftsräten namentlich bedankt habe, wurde gefragt. Es habe sich um ihre Stellvertreter gehandelt, erklärte Ingrid Riester. Sie wollte den beiden damit wohl ihren Extradank bekunden.

Ob man dem im Rathaus wütenden Holzwurm nicht mit Begasung beikommen könne, wie man es in der Kirche durchgeführt habe, war ebenfalls ein Thema. Das würde nichts bringen, da über die Hälfte des Dachstuhles befallen sei, sagte die Ortsvorsteherin.

Die Neuordnung der Park- und Haltemöglichkeiten beim Kindergarten wurde eingehend diskutiert, da die momentane Situation nicht befriedigend sei. Letztendlich einigte man sich auf einen Ortstermin, um mit Fachleuten zu einer möglichst optimalen Lösung zu kommen.

Seit Jahren gibt es den Vorschlag, einen Förderverein zur Renovierung der Urbanskapelle ins Leben zu rufen. „Es haben sich Leute bereit erklärt hier mitzuwirken“, konnte Ingrid Riester vermelden. Nach der Fasnet soll es losgehen.

„Schade ums Geld“ kommentierte eine ganze Reihe von Besuchern die Nachrichten zum Biotop für die Futtersuche der zu erwarteten Störche. Es wurde allgemein am Nutzen der Einrichtung gezweifelt. „Die Planung erfolgte von Fachleuten im Rahmen des Artenschutzes“, erklärte die Rathauschefin.

Mit fünf Jastimmen bei einer Enthaltung wurde der Antrag auf die Zufahrt zu einem Flurstück von der Alemannenstraße aus befürwortet.

Die Stadtwerke beabsichtigen in der Alemannenstraße und ein Stück darüber hinaus die Wasserleitung zu erneuern. Ebenso möchte die EnBW eine 20-Kilovolt-Leitung im gleichen Bereich erneuern, und auch das Tiefbauamt klinkt sich ein und wird für die zu erneuernde Straßenbeleuchtung ebenfalls Kabel verlegen. In wie weit das Hydrantennetz Beachtung findet, will Ingrid Riester noch abklären. Mit den Anwohnern der betroffenen Straßenteile werde man sich absprechen, um die Zufahrt zu den Gebäuden und Höfen zu gewährleisten.

Barbara Conzelmann sagt spontan zu

Lebensretter Tobias Kopf, Bereitschaftsleiter des DRK-Ortsvereins Hechingen, stellte im Ortschaftsrat einen Defibrillator vor und empfahl die Anschaffung eines Gerätes oder mehrerer Geräte. Kopf selber ist bereit, kostenlos eine Einführung in den Gebrauch zu geben. Die anwesende Weilheimer Unternehmerin Barbara Conzelmann erklärte spontan, dass sie die Kosten für ein Gerät übernähme. Ebenso spontan wie ihr Entschluss folgte auch der starke Beifall der Besucher.

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