Mit einer Feierstunde wurde Hella Jetter im Landratsamt für ihren unermüdliche Einsatz geehrt. "Persönlichkeiten wie Sie, die sich Zeit nehmen, die Menschen als Menschen zu behandeln und zu begleiten, leisten einen unersetzbaren und wertvollen Beitrag sowohl für die Flüchtlinge als auch für unsere Gemeinschaft", betonte Landrat Günther-MartinPauli.

Das große Engagement der ehrenamtlichen Helfer bei der Einrichtung der Landeserstaufnahmestelle, kurz auch LEA, in Meßstetten hätte bundesweit Anerkennung gefunden. In Hechingen werde dies bereits seit mehr als zwei Jahrzehnten vom Arbeitskreis Asyl in der Gemeinschaftsunterkunft praktiziert, so Landrat Pauli. Dabei habe Hella Jetter mit Mut und großem Engagement Verantwortung übernommen und andere durch ihr Vorbild motiviert.

Die Erfahrungswerte aus Hechingen seien für die anderen Gemeinschaftsunterkünfte, die im Verlauf des vergangenen Jahres im Zollernalbkreis eingerichtet wurden, wegweisend. Landrat Pauli sprach Hella Jetter sowie allen Mitgliedern vom Arbeitskreis Asyl seinen Dank und seine Anerkennung aus.

Sozialdezernent Eberhard Wiget informierte die Ehrenamtlichen darüber, dass der Zollernalbkreis trotz der Einrichtung einer LEA in Meßstetten auch in den nächsten beiden Jahren weiter Flüchtlinge aufnehmen werde. "Die vorhandenen Kapazitäten werden genutzt, während sie in anderen Landkreisen fehlen", so Wiget. Dies werde zudem auf die Aufnahmeverpflichtung für die folgende Jahre angerechnet. Von den Städten und Gemeinden werde diese Solidarität mitgetragen. Deshalb sei auch das Engagement der Ehrenamtlichen weiterhin wichtig und wertvoll.

Hella Jetter beendete ihre Arbeit im Arbeitskreis zum Jahreswechsel.