Stetten TSV haut in die Tasten

Hocherfreut hält der TSV-Vorsitzende Stephan Schmiedl (vorne rechts) den gewonnenen 500-Euro-Scheck in die Höhe. Fotos: Franz Buckenmaier
Hocherfreut hält der TSV-Vorsitzende Stephan Schmiedl (vorne rechts) den gewonnenen 500-Euro-Scheck in die Höhe. Fotos: Franz Buckenmaier
Stetten / FRANZ BUCKENMAIER 25.01.2012
100 Jahre TSV Stetten: Um den Dream-Team-Cup - und den Gewinn von immerhin 500 Euro - kämpfte der Turn- und Sportverein jetzt im Rahmen seines Jubiläumsjahres. Mit Erfolg.

Der Dream-Team-Cup, der am Sonntag vom TSV Stetten ausgetrage wurde, wurde von Matthias Raidt moderiert, ihm zur Seite standen Assistent Marc Lampe und die Praktikantin Nadine Ripple. Eröffnet wurden die Aufnahmen des Hit Radio Antenne 1 mit einem Interview mit dem TSV- Vorsitzenden Stephan Schmiedl und dem Ehrenvorsitzenden Franz Buckenmaier. Schmiedl erläuterte die Vereinstätigkeiten des TSV Stetten im Herren- und Damenfußball, in der Tennis- und der Turnabteilung. Als jährlich herausragende Ereignisse bezeichnete er die Teilnahme an den Stetten-Stetten-Fußballturnieren und das vom TSV 1962 ins Lebnen gerufene Hohenzollernpokalturnier.

Der Ehrenvorsitzende erläuterte die geographische Lage von Stetten am Fuße der Burg Hohenzollern als größter Teilort der Gesamtstadt Hechingen und wies auf die Sehenswürdigkeiten wie Johanneskapelle, Klosterkirche und Heimatmuseum hin. Des Weiteren empfahl er einen Besuch der Burg Hohenzollern, der Villa Eugenia, der Stiftskirche, der Renaissancekirche St. Luzen und des Hohenzollerischen Landesmuseums in Hechingen sowie der Römersiedlung in Stein.

Dann gab der Moderator die Aufgabe für den TSV bekannt: Der Verein musste eine Schreibmaschine, wie sie früher in jedem Büro stand, in der Größe der Breite des Hallenraumes nachstellen. Dazu galt es zunächst ein Gehäuse zu basteln. Die Tasten mussten von Personen dargestellt werden, die auf dem Kopf einen Würfel mit dem jeweiligen Buchstaben oder Symbol trugen. Die Leertaste durfte nicht vergessen werden. Als Kulisse sollte ein eingezogenes Blatt Papier mit einem bereits getippten Brief gemalt werden. Ferner sollten aus dem Dorf mindestens 22 mechanische Schreibmaschinen in der Halle abgegeben werden. Bei Erfüllung der beiden Aufgaben winkten dem Verein ein Pokal und ein Scheck über 500 Euro.

Weit über 100 Helferinnen und Helfer waren gekommen, um innerhalb der vorgegebenen drei Stunden die Aufgaben zu lösen. Bald waren über 50 Schreibmaschinen in der Halle abgeliefert und damit ein Teil der Aufgabe schnell erfüllt. Für die Konstruktion der Schreibmaschine wurde ein Holzgerüst aus Kanthölzern und Latten aufgebaut, das Gehäuse der Maschine wurde mit schwarzem Stoff nachgebildet. Die Tasten wurden von 50 Personen dargestellt, die ihren Kopf durch den schwarzen Tuchüberzug steckten und auf dem Kopf weiße Würfel aus Schuhschachteln trugen, auf deren Oberseite das jeweilige Symbol aufgemalt war. Aus dieser Schreibmaschine ragte ein großer Brief heraus mit der Aufschrift "100 Jahre TSV Stetten, der geilste Club der Welt".

Unterstützt bei den Aufbauarbeiten und der Lieferung der Materialien haben die Stettener die Schreinerei Bausinger und Wolf,die Firma Gerüstbau GEBA, die Firma Armin Fink,der Gasthof zum Grünen Baum, die Firma Horst Ammann, das Schuhgeschäft Müller, das Hofgut Haid/Keller, das Lebensmittelgeschäft Giray, zahlreiche Mitglieder des TSV Stetten und natürlich die Einwohner des Ortsteils.

Es wurde zügig gearbeitet, so dass die vorgegebene Zeit von drei Stunden unterschritten werden konnte.

Damit stand der Preisübergabe nichs mehr im Wege. Selbige nahm der Moderator Matthias Raidt. Während der Aufgabenlösung schaltete der Radiosender immer wieder nach Stetten in die Halle und berichtete live vom Geschehen vor Ort.

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