Kunst Tropenklinik Tübingen kauft Felger-Bild aus Villa-Ausstellung

Hechingen / Antonia Lezerkoss 30.03.2017

Nach gut 30 Tagen endete am Wochenende die erfolgreiche Ausstellung des renommierten Mössinger Malers Andreas Felger in der Hechinger Villa Eugenia. Überaus erfreut von der überwältigenden Resonanz, den die Kunstschau bei den Besuchern fand, ist Initiatorin Angelika Kalchert: „Wir sind stolz, dass wir in der Galerie der Villa Eugenia einem breiten Publikum erstmalig diese breite Palette der Ölmalerei aus dem Werk des Künstlers vorstellen konnten. Die Ausstellung hat den zahlreichen Besuchern das Werk von Andreas Felger in einer neuen Perspektive gezeigt.“

Die zum Teil großen Wandbilder des Künstlers sprühen vor Farbigkeit und Raumtiefe. Sie hinterließen bei den Betrachtern einen tiefen Eindruck. Ein besonderer Erfolg sei, erzählt die Ausstellungsmacherin, dass ein Paradestück der Werkschau– ein ausdruckstarkes, großformatiges Farbfeldgemälde – nun seinen wahrhaft angemessenen Platz im Foyer des Neubaus des Paul-Lechler-Kranken-hauses findet. In dem Bild kontrastieren helle, sonnige, warme und unverwechselbare Felger-Farben in Quadraten mit ruhigen, dunklen gedämpften Farbfeldern. Pointilistisch anmutende Rasterpunkte beleben die Bildoberfläche.

Difäm-Direktorin ist begeistert

Auf der Suche nach einem geeigneten Kunstwerk für ihr Haus wurde Dr. Gisela Schneider, Direktorin von Difäm (Deutsches Institut für ärztliche Mission), auf dieses großartige Werk aufmerksam. Begeistert von der Aussage des Bildes entschieden sich die Verantwortlichen der Tropenklinik, nachdem sie das Bild mehrmals kritisch geprüft hatten, für den Kauf.

Der Verkauf des großformatigen Werkes ist für Angelika Kalchert der abschließende Höhepunkt der Ausstellung. Er bestätigt den künstlerisch anspruchsvollen, ausgezeichneten Ruf, den die Galerie der Villa Eugenia mittlerweile hat. „Das Bild lagert zur Zeit noch wohlverpackt im Atelier von Andreas Felger. Feierlich aufgehängt werden soll es in Anwesenheit des Künstlers noch vor Ostern. Dann wird es die noch etwas nüchtern erscheinende Eingangshalle der Klinik schmücken“, erzählt die Kuratorin.