Sechs Jahre, nachdem Hechingens damalige Bürgermeisterin Dorothea Bachmann die kühne Idee geboren hatte, ist sie wieder zurück auf der Agenda: eine Schrägbahn auf Schienen hinauf zur Burg Hohenzollern.

Corona-Krise bremst die Planungen

Am Donnerstagabend hätte Burgverwalterin Dr. Anja Hoppe dem Hechinger Gemeinderat ihre Überlegungen dazu vorstellen sollen – wenn nicht die Corona-Krise die Bremse reingehauen hätte, weshalb dieses Gastspiel auf den Herbst vertagt werden musste. Gleichwohl ist inzwischen öffentlich von den gewagten Plänen die Rede: In der Projektskizze zur ebenfalls am Donnerstag beschlossenen Bewerbung der Stadt als Klima-Mobil-Modellkommune ist zu lesen, dass die Burg Hohenzollern mit einem solchen alternativen und umweltfreundlichen Verkehrsmittel touristisch besser an Hechingen angeschlossen werden könnte.

Erst in den 2030er-Jahren machbar

Allein: Nach HZ-Informationen ist die Schrägbahn noch ferne Zukunftsmusik. Frühestens in den 2030er-Jahren, wenn die Burgmauern komplett restauriert sind, soll sie kommen. Schneller könnte es über die Straße mit einem touristisch reizvollen Elektrozügle gehen, das Bürgermeister Philipp Hahn in enger Abstimmung mit „Domäne“-Chef Thomas Lacher und der Burgverwaltung konzipiert hat.

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