Höfendorf Tolle Stimmung beim Ägidius-Treff

Höfendorf / Martin Zimmermann 27.06.2018
Sehr gut besucht war wieder der Ägidius-Treff unter dem Motto „Schwätzen und mehr“ im neuen Mehrgenerationenhaus in Höfendorf.

Einen Dorfladen gibt es schon lange nicht mehr in Höfendorf und die Zeiten als Eduard Beiter, mit 89 Jahren der älteste Gast des Ägidius-Treffs als Metzger Würste und Bratenstücke produzierte sind lange vorbei.

Um so wichtiger ist der Ägidius-Treff „Schwätzen und mehr“, den Barbara Höllich viermal im Jahr im Franz-von-Sales-Haus organisiert. Zwischen zehn und 30 Leute seien regelmäßig beim Ägidius-Treff, beim Sommerfest am Dienstag waren es deutlich mehr. „Das sind hier heute mehr Leute beim Ägidius-Treff als am Sonntag in Höfendorf in der Kirche“, freute sich Barbara Höllich.

Den Ägidius-Treff hat Barbara Höllich, die als Lehrerin an der Gemeinschaftsschule Rangendingen-Hirrlingen unterrichtet, während ihrer Elternzeit im Jahr 2016 ins Leben gerufen. anfangs war der Treff sechs Mal im Jahr, seit Höllich wieder unterrichtet, ist er noch vier Mal im Jahr.

„Schwätzen und mehr“ ist das Motto des Ägidius-Treffs. Das „Mehr“ ist ein besonderer Programmpunkt, etwa ein Referent oder ein Musiker. Beim Sommerfest am Dienstag war es der Höfendorfer Benny Baur, der mit bekannten Liedern wie „Heute hier, morgen dort“ von Hannes Wader und „Rote Lippen soll man küssen“ unterhielt und sich selbst mit Gitarre und Mundharmonika begleitete. Neben deutschen Schlagern und Evergreens hatte er auch das Hohenzollernlied im Repertoire. Es gab beim Ägidius-Treff aber auch schon Vorträge über Vögel, ein Quiz und einen Lichtbildvortrag.

Ziel des Ägidius-Treffs, der offiziell vom Gemeindeteam der katholischen Kirchengemeide veranstaltet wird, sei es, die verschiedenen Generationen in Höfendorf in einem Bürgertreff zusammenzubringen und einen Platz zu schaffen, an dem junge Mütter mit Kleinkindern, aber auch Reingeschmeckte, Katholiken und Evangelische, aber auch die ältere Generation gemeinsam Kuchen essen und sich unterhalten können. Einmal im Jahr im September gibt es einen Ausflug.

„Es sind zum Ägidius-Treff immer mehr Frauen als Männer gekommen. Ich habe jetzt dieses Mal gezielt die Männer angesprochen und ihnen gesagt, dass sie auch im Schaffhäs kommen können und sich nicht extra umziehen müssen“, sagte Höllich. Offensichtlich hatte ihr spezieller Appell an die Männer gewirkt, denn obwohl die Frauen immer noch deutlich in der Mehrzahl waren, kamen am Dienstag auch einige Männer ins Mehrgenerationenhaus.

Nachdem es nachmittags Kaffee, Erdbeerkuchen und Hefezopf gegeben hatte, wurde abends gegrillt. Dazu hatte Barbara Höllich verschiedene Salate vorbereitet. Für die Kuchen, Hefezopf, Grillgut und Getränke stand eine Spendenkasse bereit.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel