Hechingen Tennis-Ladies tanzen nicht mehr gern

Handtücher mit dem Logo der Zollernstadt überreichten den Spielerinnen beim Empfang im Tennis-Club (v. r.) der stellvertretende Hechinger Bürgermeister Klaus Jetter, Tennis-Clubpräsident Ingo Hauffe und Thomas Bürkle, einer der beiden Turnierdirektoren.
Handtücher mit dem Logo der Zollernstadt überreichten den Spielerinnen beim Empfang im Tennis-Club (v. r.) der stellvertretende Hechinger Bürgermeister Klaus Jetter, Tennis-Clubpräsident Ingo Hauffe und Thomas Bürkle, einer der beiden Turnierdirektoren. © Foto: Bernd Ullrich
Hechingen / Bernd Ullrich 10.08.2018
Am Mittwochabend trafen sich Spielerinnen der boso Ladies Open, Vertreter der Turnierleitung und der Stadt zum Empfang.

Thomas Bürkle, einer der beiden Turnierdirektoren beim Hechinger Tennis-Weltranglistenturnier, dankte den Spielerinnen beim Empfang des Tennis-Clubs und der Stadt Hechingen für ihren Einsatz. Trotz einer Unterbrechung durch Regen habe an diesem Mittwoch alles wie am Schnürchen geklappt, sodass 24 Turnierspiele an einem Tag über die Bühne gehen konnten. „Eine Rekordleistung“, konstatierte Bürkle. Das dichte Programm war notwendig geworden, weil es am regenreichen Dienstag so viele Spielausfälle gegeben hatte (wir berichteten).

Es sei eine große Ehre und Freude für den Club, dieses Turnier ausrichten zu können, ließ der Vorsitzende des TC Hechingen, Prof. Ingo Hauffe, wissen. Man habe bisher sehr gutes Tennis gesehen und sei sicher, in den nächsten Tagen wieder exzellente Spiele erleben zu dürfen. Der Stadt Hechingen dankte er für ihre Unterstützung.

Es sei dem Tennis-Club Hechingen und den beiden Turnierleitern Gerhard Frommer und Thomas Bürkle gelungen, ein erlesenes Feld an Tennisspielerinnen aus der ganzen Welt nach Hechingen zu locken, stellte Klaus Jetter, zweiter ehrenamtlicher Stellvertreter des Bürgermeisters, in seiner Begrüßung fest. Das zeige wieder einmal den großen Stellenwert des Tennissportes in der Zollernstadt. „Die Stadtverwaltung und der Gemeinderat sind sehr stolz, solch einen aktiven Verein hier in Hechingen zu haben“, sagte Jetter. Dafür gebühre den Organisatoren und allen Helfern großer Dank: „Sie tragen dazu bei, dass Hechingen weit über seine Grenzen hinaus als Mekka des Sportes in aller Munde bleibt.“ Weiter konstatierte das stellvertretende Stadtoberhaupt, dass wieder eine ganze Woche lang Sport der Extraklasse unterm Zoller geboten werde. Ein Feld von hochkarätigen Teilnehmerinnen sorge dafür, dass ein tennisbegeistertes Publikum voll auf seine Kosten komme.

Bevor das von der „Weiherstube“ gelieferte und keine Wünsche offen lassende warme Büfett eröffnet wurde, gab es für jede Spielerin als Geschenk ein großes weißes Handtuch mit dem Logo der Zollernstadt.

DJ Suat sorgte anschließend für Unterhaltungs- und Tanzmusik, wobei von der Tanzmöglichkeit kaum jemand Gebrauch machte. Rockten die Spielerinnen früher noch kräftig ab, hat sich das im Laufe der Jahre stark geändert. Viele gehen in ihre Quartiere und begeben sich zur Ruhe, um für den nächsten Tag fit zu sein. Auch bei den anderen Gästen der Players’ Night hält sich die Tanzlust in engen Grenzen, was freilich der guten Stimmung im Club keinen Abbruch tat.

24

Spiele an einem Tag gingen am Mittwoch, der wetterbedingt zum Großkampftag der boso Ladies Open geriet, über die Bühne. Laut Turnierdirektor Thomas Bürkle ist das Rekord.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel