Unterstützung Taifun „Haima“ hat den Philippinos alles genommen

Der Taifun „Haima“ hat auf den Philippinen alles mit sich gerissen und zahllose Existenzen zerstört.  Privatfoto
Der Taifun „Haima“ hat auf den Philippinen alles mit sich gerissen und zahllose Existenzen zerstört. Privatfoto © Foto: Privat
Rangendingen / Sabine Hegele 12.11.2016

Berthold Hirt informiert in einem Brief an die Paten, Mitglieder und Freunde des Kinderhilfsprojekt Abra, dass Mitte Oktober der Super-Taifun „Haima“ über den Norden der Philippinen gezogen ist und  schwere Zerstörungen angerichtet hat. Anders als in den vergangenen Jahren sei diesmal auch die Provinz Abra so stark betroffen gewesen wie nie zuvor.

Da die Bevölkerung allerdings bereits mehrere Tage vor dem Eintreffen des Taifuns durch die Medien über den nahenden Wirbelsturm informiert worden waren  und sich in Notunterkünften in Sicherheit bringen konnten, seien  glücklicherweise nur wenige Todesopfer zu beklagen gewesen.

Allerdings sei der Abra-Fluss zum reißenden Strom  geworden und habe auch Bangued, den Wohnsitz des Projektbetreuers Bruder Valentin, überschwemmt. Viele Familien hätten  nicht nur ihre Heim verloren, sondern auch ihre Ziegen und ebenso die Reisernte, die durch das Hochwasser weggeschwemmt worden sei. ­Viele Menschen in den Bergdörfern um Bangued seien immer noch von der Außenwelt abgeschnitten, da viele Straßen durch den Wirbelsturm zerstört wurden.

Nachdem nun mehrere Tage keine Verbindung zu Bruder Valentin möglich war, erhielt Berthold Hirt jetzt die gute Nachricht, dass zumindest in Teilen von Bangued die Stromversorgung wieder hergestellt werden konnte. Bruder Valentin habe berichtet, dass er jedoch noch nie einen solch schlimmen Wirbelsturm miterlebt habe und als Folge viele Familien ihre Existenzgrundlage verloren hätten.

Das Kinderhilfsprojekt Abra sammelt deshalb für die notleidenden Kinder in den Bergdörfern gut erhaltene Sommerbekleidung (T-Shirts und leichte Hosen). Weil Berthold Hirt im Dezember mit einer Schülergruppe der Beruflichen Schule Rottenburg zur Partnerschule nach Bangued reist, will er die gesammelten Kleidungsstücke mitnehmen und direkt an die betroffenen Familien weitergeben.

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