Im Stadtteil Weilheim lädt der neue Förderverein am Sonntag zur Besichtigung der Urbanskapelle ein. Die ist ein Denkmal, wie es im gleichnamigen Buche steht: Sie wurde 1728 anstelle einer im 30-jährigen Krieg zerstörten Kapelle errichtet.

Ausgestattet ist das  Gebäude mit Plastiken und Bildwerken aus dem 15. bis 19. Jahrhundert (Hl. Urban um 1440, Hl. Sebastian um 1500). Nach den Sturmschäden 1999 folgte 2001 die Wiederherstellung des Außenensembles. Der Förderverein ist dieses Jahr gegründet worden.

Am Sonntag ist die Kapelle geöffnet von 12 bis 17 Uhr. Josef Wolf, der Vorsitzende des Fördervereins, bittet um 14.30 Uhr zur Führung.

Auch die Wallfahrtskirche Maria Zell hat geöffnet

Eine alte Bekannte beim Tag des offenen Denkmals ist die Wallfahrtskirche Maria Zell oberhalb von Boll. Der Förderverein öffnet die Türen von 12 bis 17 Uhr. Führungen gibt es nach Bedarf.

Kartoffelsalat und Kuchen beim Skiclub um die Ecke

Bei Maria Zell bietet sich zum Aktionstag eine hervorragende Kombination an: Gleich ums Eck hat der Skiclub Hechingen von 10 bis 17 Uhr seine Skihütte zum vorletzten Mal in diesem Jahr für Besucher geöffnet. 

Baudenkmale können besichtigt werden

Am Sonntag gibt es auch in Stetten bei Hechingen wieder die Möglichkeit zur Besichtigung der Baudenkmale. Die Klosterkirche aus dem 13. Jahrhundert ist nach dem um 9 Uhr beginnenden Gottesdienst geöffnet. Dies gilt ebenso für die Johanneskapelle aus dem 12. Jahrhundert, den barocken Klostergarten und den Klosterkeller. Führungen werden um 13.30 und 15.30 Uhr angeboten. Der Förderverein Klosterkirche bewirtet im Johannessaal der Klosterkirche.

Private Galerie Manfred Welzel öffnet

Für die Besucher der historischen Gebäude in Stetten wird dann noch ein besonderer Leckerbissen angeboten: Im Nachgang an den letztjährigen „Tag des offenen Denkmals“ mit einer Ausstellung des Bildhauers Manfred Welzel im Klostergarten öffnet die Familie Welzel-Ciriello ab 15 Uhr die Türen zu den privaten Ausstellungsräumen der Galerie Manfred Welzel.

Stadtführung über letztes Hechinger Fürstenpaar

In der Kernstadt gibt es zum Aktionstag eine Stadtführung „Auf den Spuren des letzten Hechinger Fürstenpaares“. Die Leitung hat Michael Hakenmüller, der Treffpunkt ist um 14 Uhr der Rathausvorplatz. Die etwa eineinhalbstündige Führung ist Friedrich Wilhelm Constantin und Eugenie von Hohenzollern-Hechingen gewidmet, dem letzten regierenden Fürstenpaar Hechingens.

Von der Loge in die Gruft – Bewirtung in der Villa Eugenia

Die Römisch-Katholische Kirchengemeinde St. Luzius Hechingen hat am Sonntag die im Jahr 1783 geweihte Stiftskirche inklusive Fürstengruft und Fürstenloge geöffnet in der Zeit von 12 bis 17 Uhr. In der Gruft (Eingang von der Kapfgasse her!) befindet sich die Grablege der Grafen und Fürsten von Hohenzollern(-Hechingen), unter anderem mit den Särgen des letzten regierenden Fürstenpaares.

Bei einer weiteren Station winkt wieder die Verbindung mit Bewirtung: Der Förderverein Villa Eugenia lädt von 14 bis 17 Uhr zu Kaffee und Kuchen in die Rotunde beziehungsweise bei passendem Wetter auch auf die Terrasse. Geöffnet ist das fürstliche Gebäude, das von der bürgerlichen Einwohnerschaft saniert worden ist, ebenfalls von 14 bis 17 Uhr. Um 16 gibt es eine Führung.

Das könnte dich auch interessieren:

Hechingen

Zum Denkmaltag wird Musik serviert


Alle Orgeln! Es könnte etwas trocken und überfüllt mit Informationen werden am Sonntag. Aber Stiftskantor Mario Peters sorgt dafür, dass der Aktionstag mit einem Ohrenschmaus endet: Zum „Tag des offenen Denkmals“ an diesem Sonntag, 8. September, gibt es ganz besonderes Schmankerl zum Abschluss: ein kleines Orgelkonzert in der Stiftskirche Hechingen. Das 45-minütige Konzert beginnt um 18 Uhr. Mario Peters wird alle Orgeln der Kirche vorstellen und spielen.