Die Rangendinger Mönchsgraben-Hexen hatten bereits am Sonntagabend aus Sicherheitsgründen, ihren Besen in der Rangendinger Ortsmitte abmontiert. Unerwartet Pech traf hingegen die Rangendinger Narrenzunft Jägi.

Nach dem wunderschönen 1. Maskenumzug am Sonntag waren die Mitglieder der Narrenzunft Jägi am Montagmorgen laut Zunftmeister Hansi Schilling „auf dem Boden der Tatsachen“ angelangt. In der Rangendinger Ortsmitte fielen wegen des Sturmtiefs Sabine zwei Stahlstäbe, die in Betonklötzen eingefasst sowie mit Fasnetsschmuck-Girlanden behängt waren, auf zwei parkende Autos gegenüber des Gasthofs Rössle.

Schmuck sogar in sechs Metern Höhe

Die Narrenzunft Jägi ist die Eigentümerin des Straßenschmucks und haftet für das Unglück. „Wir sind versichert“, teilt Zunftmeister Hansi Schilling mit. Das Tragische ist, dass die Narrenzunft zuvor extra vom Statistikbüro berechnen ließ, wie der perfekte Fasnetsschmuck angebracht sein muss.

Zunftmeister: „Vom Pech verfolgt“

Schon vor zwei Jahren hatte es ein Unglück gegeben. Damals waren die Girlanden rund fünf Meter hoch und an den Straßenlaternen angebracht. Ein zu großer Lastwagen fuhr damals mitten durch den Ort auf der Haigerlocher Straße und löste dabei eine Laterne aus der Halterung, fiel um und traf ein Auto. Danach hatten die Jägis extra Stahlstäbe angeschafft – mit einer Höhe von sechs Metern. Von der Gemeindeverwaltung Rangendingen gab es damals sogar einen Zuschuss für die Anschaffung der neuen Halterung. Doch jetzt kam Sturmtief Sabine in die Quere. „Wir sind vom Pech verfolgt“, klagt Zunftmeister Hansi Schilling.

Glück im Unglück

Es herrschte jedoch Glück im Unglück: Weder Autofahrer noch Insassen waren zum Zeitpunkt, als die Girlanden-Halterungen hinunterfielen, in einem der beiden Wagen gesessen. Niemand wurde verletzt, zurück blieben „nur“ ein Blechschaden und ein kleiner Schock bei den drei Kindern einer Hirrlinger Familie, deren Auto betroffen war. Die andere Fahrzeughalterin war gerade in der Physiotherapie zu Gast, als sich das Unglück auf dem Marktplatz ereignete. Die Narrenzunft Jägi hofft nun, dass die Versicherung den Schaden übernimmt und hat den Fasnetsstraßenschmuck nach den Vorfällen natürlich sofort abmontiert sowie teilweise an der Stange umwickelt, damit das nicht nochmal passiert.

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