„Wir bauen im Moment den Führungsstab im Landratsamt auf“, sagte Kreisbrandmeister Stefan Hermann am frühen Sonntagnachmittag. Man wolle zunächst eine Lagebesprechung abhalten und die erwartete Wetterlage eruieren. „Wir stehen in ständigem Kontakt mit dem Deutschen Wetterdienst.“ Für die Verantwortlichen gelte es, zu überprüfen, welche Gemeinden oder Feuerwehren im Zollernalbkreis bereits spezielle Maßnahmen getroffen haben – und wo möglicherweise noch etwas zu tun ist, erklärt Hermann.

Kreisbrandmeister rät: Lose Gegenstände im Freien sichern

„Wir gehen davon aus, dass es definitiv Sturmschäden im Zollernalbkreis geben wird“, sagt der Kreisbrandmeister. Von einer Katastrophe vom Ausmaß eines Sturm Lothars etwa seien die Prognosen jedoch – Stand Sonntagnachmittag – weit entfernt. Gleichwohl bittet Hermann die Bürger im Kreis, vor allem lose Gegenstände im Freien zu sichern. „Es besteht kein Grund zur Panik, vielmehr können wir uns nun gut und in Ruhe vorbereiten.“

Die Rettungsleitstelle wird personell aufgerüstet

Auch in der Integrierten Leitstelle für Feuerwehr und Rettungdienst haben sie für die kommende Nacht aufgerüstet. „Wir haben bereits am Sonntagmorgen weitere Disponenten voralarmiert“, erklärt Leitstellen-Chef Alwin Koch vom DRK Zollernalb. Außerdem stünden zahlreiche ehrenamtliche Helfer in Bereitstellung. Mit ihnen will das Rote Kreuz sogenannte Ausnahmearbeitsplätze besetzen, an denen in Großlagen viele Notrufe auf einmal abgearbeitet werden können.

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