Das Tief „Luis“ hat im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Reutlingen am Wochenende zu Sachschäden, einer Vielzahl von kleineren Verkehrsbehinderungen und rund 100 Polizeieinsätzen geführt.

Schwerpunkt war am Samstagnachmittag

Teilweise waren die örtlichen Feuerwehren und Bauhöfe, die Straßenmeistereien und Versorgungsunternehmen vor Ort eingebunden. Personen kamen nach derzeitigem Kenntnisstand nicht zu Schaden.
Auch die verzeichneten Beschädigungen, unter anderem an Fahrzeugen und Gebäuden, gingen verhältnismäßig glimpflich aus. Eine Gesamtschadenssumme kann jedoch nicht beziffert werden.
Die ersten Notrufe gingen im Führungs- und Lagezentrum des Polizeipräsidiums Reutlingen am Samstagvormittag ab 9 Uhr ein. Ein Schwerpunkt war am Samstagnachmittag zu verzeichnen. Vielerorts wurden Bauzäune, Verkehrszeichen sowie andere Gegenstände umgeworfen oder auf Straßen bzw. gegen Fahrzeuge geweht. Vereinzelt wurden abgeknickte Bäume und heruntergewehte Dachziegel gemeldet.

Bauzaun versperrt Friedrichstraße in der Balinger Innenstadt

Im Zollernalbkreis wurden bei Winterlingen mehrere, bereits vor Kurzem gefällte Bäume, vom Fahrbahnrand mitten auf die Straße geweht. In der Nähe der Bahnlinie bei Bisingen brach ein Holzmast ab. Im Innenstadtgebiet von Balingen verschob der Wind eine größere Baustellenabsperrung, sodass diese dadurch zeitweise die Friedrichstraße komplett versperrte.
Im Landkreis Reutlingen mussten an größeren Baustellen im Stadtgebiet Reutlingen mehrere Bauzaun-Elemente gesichert werden. In Münsingen hatte sich ein Schuppendach gelöst und wurde ins angrenzende Gebüsch geweht.
Im Landkreis Tübingen sind im Stadtgebiet Tübingen einige Baustellenabschrankungen weggeweht worden. Durch den Wind wurden in Rottenburg ein Anhänger und in Ammerbuch ein Wohnwagen mehrere Meter verschoben und mussten von der Straße beseitigt werden.

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