Rangendingen Stimmenkönigin ist dabei

Magdalena Dieringer hat sich einen Ruck gegeben und tritt nach 30 Jahren Gemeinderat am 25. Mai wieder für die Freien Wähler an. Foto: Andrea Spatzal
Magdalena Dieringer hat sich einen Ruck gegeben und tritt nach 30 Jahren Gemeinderat am 25. Mai wieder für die Freien Wähler an. Foto: Andrea Spatzal
ANDREA SPATZAL 19.03.2014
Die Kandidatenliste der Freien Wähler für die Gemeinderatswahl in Rangendingen hätte gern noch etwas länger sein dürfen. "Aber die Mischung machts", sagt Listenführerin Magdalena Dieringer.

Nach langer und intensiver Suche können die Freien Wähler in Rangendingen nun 13 Kandidaten für die Gemeinderatswahl am 25. Mai stellen. "Die Suche war sehr schwierig", sagt Magdalene Dieringer. 14 Kandidaten allein in der Kerngemeinde aufzustellen, war das Traumziel der Wählervereinigung. Hätten sich genügend Bewerber gefunden, hätte sich Magdalena Dieringer nach 30 Jahren im Gemeinderat aus der Kommunalpolitik zurückgezogen. Nun aber strebt die Stimmenkönigin und zweite Bürgermeister-Stellvertreterin eine weitere Amtszeit an. Mit ihr kandidieren die Fraktionskollegen Erwin Dieringer (seit 2004 im Gemeinderat) und Bernd Pflumm (seit 2011) wieder. Nicht mehr auf der FW-Wahlliste stehen Carmen Neunhoeffer, Bernhard Binder, Alexander Parisi und Udo Klaffschenkel.

Neu auf das Kandidatenkarussell aufgesprungen sind für die Kerngemeinde Sozialarbeiterin Natalie Huber als der jüngste Neuzugang, Bäckerin-Konditorin Andrea Klaffschenkel, Betriebswirt (im Kirchendienst) Simon Assfalg, Lebensmittelkontrolleur Martin Heilig und Gymnasiallehrerin Uta Schoder sowie als Zugänge vom Kommunalen Arbeitskreis Rangendingen (KAR), der bei der kommenden Wahl nicht mehr antritt, Telekom-Mitarbeiter Helmut Strobel und Schornsteinfegerin Manuela Amun.

Für Höfendorf konnten der Techniker Siegfried Grupp und der Bankkaufmann Joachim Ritzal gefunden werden, für Bietenhausen der Produktionsleiter Jochen Böß.

"Es ist eine gute Mischung, sowohl vom Alter als auch von den Berufsgruppen her", findet Magdalena Dieringer. 30er-, 40er- und 50er-Kandidaten seien vertreten. Alle Kandidaten seien auch ehrenamtlich engagiert, etwa in den Rangendinger Vereinen. "Das finde ich sehr wichtig", sagt die Fraktionschefin. Besonders freut Dieringer, dass die Hälfte der Bewerber Frauen sind. In der vergangenen Legislaturperiode waren sie und Carmen Neunhoeffer die einzigen Frauen unter 17 Männern.