Stetten Stettener Fasnet erreicht Höhepunkt

Stetten / Franz Buckenmaier 13.02.2018
Tanz und Musik waren beim Ball der Stettener Hagaverschrecker geboten.

Am Wochenende war es so weit: Mit dem Einzug der Schalmeienkapelle, des Narrenrats, der Tanzgarden der Maskenträger sowie der Kräuterweible und den Klängen der Schalmeien startete der Höhepunkt der Stettener Fasnet: der große Zunftball der Stettener Narrenzunft Hagaverschrecker.

Ursula Kleinmaier und Helene Zimmermann führten durch das Programm. Es wurde mit dem Marsch der Tanzgarden eröffnet. Unter der Leitung von Sarah Fischer und Lea Sofie Haid folgte dann ein Showtanz der Kleinen Garde unter dem Motto „Auch kleine Sterne leuchten hell“. Danach waren die Hästräger mit einem Lied- und Sprechvortrag an der Reihe. Sie erinnerten als lustige Handwerker an das Aufräumen des ehemaligen Farrenstalls.

Abwechslungsreich war auch der Showtanz „Tanzgarden in 60 Jahren“, wobei die Mitglieder der Garden mit gebeugten Rücken, an Stöcken und Rollatoren gehend, das Tanzbein schwangen.

Nach einer Schunkelrunde und einer kurzen Pause war dann die Mittlere Garde mit dem Showtanz „Light it up“ unter der Leitung von Vanessa und Beatrice Wolf an der Reihe: Am ganzen Körper der Tänzerinnen leuchteten kleine Lichtlein.

Unter der Leitung des Dirigenten Peter Widmaier unterhielt dann die Schalmeienkapelle. Darauf folgte das Aufstellen des Maibaums. Als der Baum endlich stand, ging es um ein Flechten und Entflechten der Bänder des Maibaums während eines Tanzes. Das Publikum schunkelte währenddessen mit.

Vom Narrenrat wurde anschließend die neueste „Sackmode“ in einer Modenschau vorgeführt. Moderator Rainer Daiker stellte dem Publikum Kleidermodelle aus Rupfenstoff, aus dem sonst nur Säcke genäht werden, vor. Zu der „Abendgarderobe“ gehörten Postsack, Kartoffelsack, Geldsack, Fresssack, Pennersack, Lumpensack und Schlafsack.

„Die Spieluhren erwachen“ hieß dann der sportlich und akrobatisch anspruchsvolle Showtanz der Großen Tanzgarde unter der Leitung von Ailine Roitsch und Lissy Haid.

Weiter ging es mit einem Liedvortrag der Jugendgruppe mit Vanessa Wolf, Lissy Haid und David Bieger unter dem Titel „Dia Haga dia send do“. Mit dem Stettener Fasnetslied von Karl Roth endete das Programm.

Danach war die Tanz - und Unterhaltungsband „Starlight-Express“ gefragt, sie spielte bis in den frühen Morgen.

Für Vereinstreue geehrt

Ebenfalls im Programm des Abends waren Ehrungen: Für zehnjährige Mitgliedschaft erhielten Sabine Bausinger, Paul Bausinger, Luca Hoffmann, Collin Baur, Lara-Joi Baur, Luis Abt, Jen­ny Buckenmaier und Markus Haid den Zunftorden. Für 20-jährige Mitgliedschaft erhielten Eberhard Gfrörer, Susanne Haid, Marvin Haid, Petra Gantenbein-Mayer und Helga Kleinmaier den Ehrenorden der Zunft und eine Urkunde. Beatrice Wolf erhielt einen Blumenstrauß für 40-jährige Mitgliedschaft. Uwe Bausinger wurde mit einer Sonderauszeichnung als langjähriger Fahnenbub geehrt. Franz Bausinger von den Handwerkern erhielt den Orden „Das letzte Holzstück aus dem Hagastall“. Die Kräuterweible konnten 20-jähriges Bestehen feiern, wobei Ute Abt, Elke Knauth und Helene Zimmermann von Anfang an bei dieser Gruppe dabei waren.

Besucher aus der Schweiz kommen zur Stettener Fasnet

Besuch aus der Schweiz hatte der Stettener Ortschaftsrat am Wochenende. Eine Delegation des Gemeinderats der schweizerischen Partnergemeinde Fehraltorf war gekommen – darunter Gemeindepräsident Willfried Ott, die Gemeinderäte Walter Schweizer und Walter Egli und Gemeinderätin Verena Hubmann. Sie wurden von Ortsvorsteher Hannes Reis, den Ortschaftsräten und den früheren Ortsvorstehern Robert und Franz Buckenmaier im Stettener Rathaus empfangen.

Ortsvorsteher Hannes Reis verabschiedete sich im Name Stettens von Willfried Ott, Walter Schweizer und Walter Egli. Sie werden in der nächsten Gemeinderatswahl nicht mehr kandidieren. Reis übergab ihnen als Erinnerung an Stetten eine Hechinger Kaffeetasse mit Pralinen aus der Hofkonditorei Röcker. Er dankte ihnen für eine jahrelange, gute Zusammenarbeit.

Die Gäste und die Ortschaftsräte besuchten danach gemeinsam den Ball der Hagaverschrecker.

60

Jahre in die Zukunft ging der Blick der Tanzgarden bei einem der Showtänze. Mit gebeugten Rücken, mit Stöcken und Rollatoren wurde dabei das Tanzbein geschwungen.

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