Hechingen Stein schickt „Furth“ ins Rennen

Aus grüner Wiese wird ein Wohngebiet: Am nordöstlichen Ortsausgang von Stein entlang der Landstraße in Richtung Hechingen sollen bald Häuser stehen.
Aus grüner Wiese wird ein Wohngebiet: Am nordöstlichen Ortsausgang von Stein entlang der Landstraße in Richtung Hechingen sollen bald Häuser stehen. © Foto: Diana Maute
Stein / Diana Maute 05.07.2018
Es geht voran mit dem kleinen Baugebiet „Furth“ in Stein. Der Ortschaftsrat sagt Ja zum Aufstellungsbeschluss.

Dass es in Stein viele Bauwillige gibt, die auf ein Grundstück im Gebiet „Furth“ hoffen, war am großen Interesse abzulesen, auf das die Sitzung des Ortschaftsrats am Dienstag stieß. Ortsvorsteher Klaus Schetter begrüßte einmal mehr Stadtbaumeisterin Helga Monauni und Klaus Grossmann vom gleichnamigen Balinger Planungsbüro. Das Duo stellte den Planungsentwurf für das Neubaugebiet noch einmal detailliert vor.

Im rund 0,7 Hektar großen Geltungsbereich des Bebauungsplans stehen nach dem städtebaulichen Entwurf elf Bauplätze mit einer Grundstücksgröße zwischen 432 und 615 Quadratmetern zur Verfügung. Im Vergleich mit dem früheren Planungsentwurf fallen die Grundstücke damit etwas kleiner aus, dafür ergeben sich aber drei Plätze mehr als bislang gerechnet. Angesichts der Tatsache, dass in Stein schon lange Bauplätze fehlen und das relativ kleine Baugebiet aufgrund der Grünzäsur nicht erweitert werden konnte, eine erfreuliche Entwicklung. Die Bebauung kann mit Einzel- oder Doppelhäusern erfolgen, alle Dachformen sind zugelassen.

Wohngebiet wird eingegrünt

Durch Pflanzgebote sollen in dem Gebiet, das im nordöstlichen Bereich von Stein an der Landstraße in Richtung Hechingen gelegen ist, Strukturen geschaffen werden, durch die eine „wirkungsvolle Eingrünung“ des Wohngebiets erzielt wird. So soll etwa eine Hecke für eine randliche Eingrenzung entlang des Geh- und Radwegs sorgen. Eine Baumreihe grenzt das Gebiet von der geplanten 530 Quadratmeter großen Retentionsfläche am Ende ab. Die Erschließung der Grundstücke soll über eine durchgehende innere Erschließungsstraße erfolgen, die im nordwestlichen Bereich an die Panoramastraße und weiter südlich an die Landstraße anschließt. Für diese Variante hatte sich das Gremium einstimmig ausgesprochen, da sie aus verkehrsrechtlicher Sicht und auch im Hinblick auf spielende Kinder im Wohngebiet wesentlich mehr Sicherheit bieten dürfte. Entstehen sollen zudem sieben öffentliche Stellplätze.

Auf Grundlage des Planungsentwurfs wird nun der Aufstellungsbeschluss gefasst. Nach der öffentlichen Auslegung dürfte es relativ flott vorangehen mit dem Neubaugebiet. Sehr zur Freude der Bauwilligen in Stein, die teilweise schon sehr lange auf einen Bauplatz warten.

Hangrutsch bald im Griff

In Sachen Hangrutsch in der Landstraße, die deshalb bereits seit mehreren Monaten einseitig gesperrt ist, konnte der Ortsvorsteher ebenfalls einen guten Fortgang verkünden. Die beauftragte Firma hat bereits den Boden im betroffenen Bereich abgetragen, die Anbringung eines Stahlnetzes zur Hangsicherung soll nun folgen. „Ich hoffe, dass das bald erledigt und der Gehweg wieder begehbar ist. Die ganze Sache dauert ja schon sehr lange“, unterstrich Schetter.

Bereits in die Wege geleitet sind auch die Malerarbeiten im Eingangsbereich der Auchterthalle, wo die Wand sowie die Holzteile einen neuen Anstrich erhalten. Am Rathaus, wo Tauben den Gehweg verschmutzen, soll eine Holzverschalung am Giebel dafür sorgen, dass sich die Tiere künftig fernhalten. Da dies aufgrund der Höhe nur mit einem Kran umsetzbar ist, fällt die Maßnahme relativ kostspielig aus. Deshalb soll noch ein weiteres Angebot eingeholt werden. Da Anwohner der Römerstraße eine schlechte Beleuchtung im Bereich des Fußwegs moniert haben, soll begutachtet werden, ob die Anbringung einer zusätzlichen Leuchte sinnvoll wäre.

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