Rangendingen Stall für Hochlandrinder in Bietenhausen

Schottische Galloway-Hochlandrinder bekommen in Bietenhausen einen Stall. 
Schottische Galloway-Hochlandrinder bekommen in Bietenhausen einen Stall.  © Foto: Archivfoto: Carlucci
Rangendingen / Martin Zimmermann 06.06.2018
Der Rangendinger Gemeinderat genehmigte den Neubau eines Rinderstalls in Bietenhausen.

Für Stephan Schneider begann die Rinderzucht als Hobby. Der Bietenhausener arbeitet nämlich als Installateur am Tübinger Uniklinikum. Die Leidenschaft des jungen Mannes gilt aber seit seinem 18. Lebensjahr der biologischen Landwirtschaft und dabei besonders den schottischen Galloway-Rindern. Seine zotteligen schottischen Hochlandrinder sind eine äußerst robuste Züchtung und können das ganze Jahr auf der Weide bleiben.

Die Galloways sind eine Rinderrasse, die in Weidehaltung ohne Kraftfutter langsamer als andere Rassen Gewicht zunimmt. Bei Stephan Schneider bleiben die Galloway-Kälbchen je nach Geschlecht zwei bis drei Jahre bei ihren Müttern auf der Weide, bevor sie geschlachtet werden. Im vergangenen Jahr hat er sieben Kälbchen auf diese Weise großgezogen.

Neben den rund 20 schottischen Hochlandrindern hat Schneider seit diesem Jahr auch Piemonteser Rinder, die ebenfalls wegen ihres schmackhaften Fleisches gezüchtet werden. Damit die Tiere bei Unwettern und im Winter geschützt sind, will Schneider im Außenbereich Kreine in Bietenhausen einen Stall mit Festmistanlage errichten. Der Gemeinderat genehmigte das Vorhaben vorbehaltlich der Zustimmung des Bietenhausener Rats, der sich in seiner nächsten Sitzung mit dem Vorhaben befassen will.

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