Der HZ-Bericht über mögliche atmosphärische Störungen zwischen dem Hechinger Unternehmen EJL und dem Rathaus hat im Gemeinderat Besorgnis hervorgerufen. Stadtrat Frank Balbach (FWV) nutzte am Mittwochabend den Punkt Verschiedenes im Bauausschuss, um darauf hinzuweisen, wie wichtig es sei, dass es läuft am Obertorplatz. Ganz Hechingen wolle, dass dort gebaut wird. Dazu brauche es Kommunikation und gute Zusammenarbeit.

EJL-Geschäftsführer Andreas Ermantraut hatte eben dieses bei der Stadt vermisst. Auf die veränderten Bauabsichten habe man keine Antwort bekommen, führt Ermantraut Klage.

Dies wiederum hat gleich am Mittwochmorgen bei Erscheinen des HZ-Berichts Bürgermeister Philipp Hahn als unwahr bezeichnet. Man kommuniziere sehr wohl miteinander, unterstrich der Verwaltungschef. Das bekräftigten später  im Bauausschuss die Erste Beigeordnete Dorothee Müllges und Fachbereichsleiterin Helga Monauni.

Die Stadtbaumeisterin erklärte allerdings genauso, dass die Bebauung rechtlich Hand und Fuß haben müssen. Monauni: „Die rechtlichen Voraussetzungen müssen getroffen sein!“ Es gehe nicht ohne Bau- und Planungsrecht gerade an dieser Stelle mit so großen Eingriffen. Die Stadt arbeite daran, aber: „Schneller geht’s nicht“.

Ebenfalls erst entschieden werden müsse die Frage, wie der Firstplatz bebaut wird. Damit nämlich hängt die Frage zusammen, wie und wo die auf dem Obertorplatz wegfallenden Parkplätze neu geschaffen werden können.