Fast jeder vierte Deutsche ist von einer der über 300 Arten rheumatischer Erkrankungen betroffen. Doch wo findet man geeignete Hilfe? Die neu gestaltete Versorgungslandkarte der Deutschen Rheuma-Liga (www.versorgungslandkarte.de ) mit rund 1500 Adressen und vielen weiteren Informationen schafft Abhilfe.

Die Online-Datenbank umfasst Adressen von internistischen und orthopädischen Rheumatologen, Kliniken, Rehabilitationseinrichtungen und Rheumazentren. Verzeichnet sind außerdem Physio- und Ergotherapeuten sowie Psychologen. Eltern rheumakranker Kinder erhalten Informationen zu Kinder- und Jugendrheumatologen, Kinderkliniken und Physiotherapeuten mit einer Fortbildung im Bereich Kinderrheumatologie.

"Bei der schwierigen Versorgungssituation ist es für Betroffene sehr hilfreich, unkompliziert zu erfahren, wohin sie sich wenden können", betont der Hechinger Claus Heckmann, Schatzmeister der Deutschen Rheuma-Liga im Bundesverband. In der Datenbank können Nutzer nach ihrem Rheuma-Spezialisten vor Ort oder in einem bestimmten Bundesland suchen und den Umkreis eingrenzen. Wer sehen möchte, wo die Ergebnisse geografisch liegen, kann sie sich auch auf einer virtuellen Landkarte anschauen. Jeder Treffer enthält neben den Kontaktdaten des Rheuma-Spezialisten weitere Informationen, beispielsweise zu speziellen Angeboten, Kostenträgern, Weiterbildungen und Krankheitsbildern. Von A wie Akupressur bis Y wie Yoga: Die Auswahlliste der Therapieangebote ist lang. Bei der Suche nach Kliniken und Rehabilitationseinrichtungen können zusätzlich bis zu zwei Therapieangebote angeklickt werden.

Die Aufnahme in die Datenbank ist kostenfrei. Mit Hilfe von Projektförderungen der Aktion Mensch und der Barmer GEK wurde die Datenbank gemeinsam mit Fachexperten und Betroffenen grundlegend überarbeitet und aktualisiert.