Am Hechinger Gymnasium startete nach dem letztjährigen Erfolg am Montag nun erneut die Sommerschule in Kooperation mit der Gemeinschaftsschule Rangendingen-Hirrlingen. Unter dem Motto „Wir erklimmen den Berg“ stehen Auffrischung und Wiederholung des Lernstoffes vom vergangenen Schuljahr auf dem Plan. Schulleiterin Melanie Dreher hofft, dass es eine gewinnbringende Woche wird.

In der ersten Stunde geht es erst einmal ums Kennenlernen

Bei der morgendlichen Eröffnungsveranstaltung – aufgrund von Corona dieses Jahr ohne die Eltern – stellte Uta Schoder, Hauptorganisatorin der Sommerschule, Lernpläne und Tagesablauf vor. Daraufhin erläuterte Antonia Schmidt, unter anderem zuständig für die Evaluation und die Nachhaltigkeit, den Schülerinnen und Schülern ihre Laufzettel, die sie über die Woche hinweg begleiten werden.
Nach der Eröffnungsveranstaltung ging es zum gemeinsamen Kennenlernen mit Schulsozialarbeiterin Verena Barth (Gymnasium Hechingen) und Max Wiedmaier (Gemeinschaftsschule Rangendingen-Hirrlingen). Im Vergleich zum letzten Jahr wird noch mehr Wert auf ein soziales Miteinander gelegt, welches mit Teambildungsmaßnahmen gefördert werden soll.
Gestartet wurde mit einem Spiel, bei dem Schüler verschiedene Posen auf ein bestimmtes Kommando hin einnehmen müssen, wer einen Fehler macht, scheidet aus. „Es geht um Fairness und darum, sich selbst seine Fehler einzugestehen“, sagt Schulsozialarbeiterin Verena Barth.
Nach der körperlichen Ertüchtigung gab es zur Stärkung für alle eine Vesperpause mit Brezeln – wer möchte auch mit Butter –  und Getränken.

Die HZ ist als Medienpartner mit dabei

Anschließend starteten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen mit den zuvor gewählten Projekten. Zu diesen zählt unter anderem das Zeitungsprojekt in Kooperation mit der HZ, in dem das Schreiben von Artikeln und das Führen von Interviews im Fokus steht. Die von den 13 Teilnehmern und Teilnehmerinnen verfassten Artikel erscheinen in den nächsten Tagen in der HZ. Unterstützt werden sie dabei von den Jugendbegleitern Michelle Nicosia, Jakob Streich sowie Kira Zacharias. Um 12 Uhr gab es für alle Schüler, Lehrer und Jugendbegleiter Mittagessen – anschließend begann um 13 Uhr dann die erste Arbeitsphase.
Bereitgestellte Lerntheken, nach Klassenstufen und Schulform aufgeteilt, helfen den Schülern dabei, den Lernstoff in den Kernfächern Deutsch, Mathe und Englisch des vergangenen Schuljahres selbstständig und individuell aufzuarbeiten. Zudem gibt es von Lehrern Inputphasen mit gezielten Wiederholungen, mit besonderem Augenmerk auf den Inhalten, die während der Schulschließungen nur online vermittelt werden konnten.

Es geht darum Versäumtes nachholen, Defizite auszugleichen

Aus den ersten Rückmeldungen geht hervor, dass die Mehrzahl der Teilnehmer die Sommerschule als Chance sieht, ihre Defizite auszugleichen.
Um Sicherheit für Schüler und Lehrkräfte zu gewährleisten, wird auf das Hygienekonzept wert gelegt, welches beispielsweise Masken auf den Fluren und ein Einbahnsystem vorsieht. Gewissermaßen dient die Woche auch als Probelauf, wenn nächste Woche der reguläre Schulbetrieb wieder anläuft.

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