Dußlingen So flott solls weitergehen

Gut behelmt an der Tunnelbaustelle: Die Mitglieder des CDU-Kreisvorstands Zollernalb wollen die B 27 flott ausgebaut sehen.
Gut behelmt an der Tunnelbaustelle: Die Mitglieder des CDU-Kreisvorstands Zollernalb wollen die B 27 flott ausgebaut sehen.
Dußlingen / SWP 27.08.2012
Flott voran geht die Großbaustelle der B 27 in Dußlingen. Davon hat sich jetzt der CDU-Kreisvorstand Zollernalb vor Ort überzeugt. Bei Tübingen und Bad Sebastiansweiler soll es aber auch keine Pausen geben.

Die Mitglieder des CDU-Kreisvorstands Zollernalb informierten sich am vergangenen Freitag im Steinlachtal über den Fortgang der Tunnelbauarbeiten an der Ortsdurchfahrt Dußlingen der Bundesstraße 27. Gemeinsam mit den Bundestagsabgeordneten Annette Widmann-Mauz (Tübingen/Hechingen) und Thomas Bareiß (Zollernalb/Sigmaringen) sowie dem Hechinger/Münsinger Landtagsabgeordneten Karl-Wilhelm Röhm wurden die Christdemokraten durch Mitarbeiter des bauleitenden Ingenieurbüros Setzpfand über den Sachstand informiert.

Mit einer Freigabe der beiden jeweils zweispurigen Tunnelröhren werde voraussichtlich wie geplant im Jahr 2013 zu rechnen sein. Dies soll den Verkehrsfluss zwischen dem Raum Stuttgart und dem Zollernalbkreis erheblich verbessern. Und das ist nach Auffassung der Christdemokraten für den Zollernalbkreis von maßgeblicher Bedeutung. Kreisvorsitzender Roland Tralmer hob hervor, die B 27 sei für den Zollernalbkreis und die anschließenden Landkreise die wichtigste verkehrstechnische Schlagader für die Anbindung an den Großraum Stuttgart. Deshalb seien auch die Baumaßnahmen im Landkreis Tübingen von maßgeblicher Bedeutung für den Zollernalbkreis.

Wenig Verständnis ernte deshalb bei der CDU die Haltung von Landesverkehrsminister Winfried Hermann, der sich anlässlich seines jüngsten Besuchs im Zollernalbkreis zu keinerlei konkreter Aussage hinsichtlich des weiteren Ausbaus habe durchringen können. Die CDU Zollernalb fordert die Landesregierung auf, sich nachhaltig für einen beschleunigten Ausbau der Teilstücke um die Stadt Tübingen sowie in den Bereichen Ofterdingen und Bad Sebastiansweiler einzusetzen und die aktuelle Haltung zu Straßenneubaumaßnahmen zu überdenken. Ansonsten drohe gerade der ländlich strukturierte Raum ins Hintertreffen zu geraten. Roland Tralmer: "Wer glaubt, Verkehrspolitik auf den Neubau von Radwegen reduzieren zu können, der irrt". Die Union werde sich mit Nachdruck sowohl für den Fortbau der B 27 wie auch für weitere dringend notwendige Straßenbaumaßnahmen im Zollernalbkreis weiter einsetzen.

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