Hechingen Glasfaserausbau hat begonnen

Beim Spatenstich für den Glasfaserausbau in den Lotzenäckern und in Sickingen (von links): Matthias Dreher vom Ingenieurbüro Dreher und Stetter, die städtische Breitbandkoordinatorin Caren Wagner, die Ortsvorsteher Nikolaus Schetter und Gerhard Henzler, Erster Beigeordneter Philipp Hahn, Mehmet Cosmir von der Firma Cosmir GmbH und Tobias Meyer vom Ingenieurbüro Dreher und Stetter.
Beim Spatenstich für den Glasfaserausbau in den Lotzenäckern und in Sickingen (von links): Matthias Dreher vom Ingenieurbüro Dreher und Stetter, die städtische Breitbandkoordinatorin Caren Wagner, die Ortsvorsteher Nikolaus Schetter und Gerhard Henzler, Erster Beigeordneter Philipp Hahn, Mehmet Cosmir von der Firma Cosmir GmbH und Tobias Meyer vom Ingenieurbüro Dreher und Stetter. © Foto: Thomas Jauch
Hechingen/Sickingen / SWP 11.05.2018
Der Glasfaserausbau für die Gewerbegebiete Lotzenäcker und Nasswasen sowie für den Stadtteil Sickingen hat begonnen.

Filme streamen für die ganze Familie, internationaler Datenaustausch in Gewerbe und Industrie: Internetverbindungen müssen heute schnell und belastbar sein. Am Dienstag wurde mit dem Ausbau eines Glasfasernetzes durch die Stadt Hechingen begonnen. Im Gewerbegebiet Lotzenäcker machten der Erste Beigeordnete Philipp Hahn, Breitbandkoordinatorin Caren Wagner, die Ortsvorsteher Nikolaus Schetter (Lotzenäcker gehört zur Gemarkung Stein) und Gerhard Henzler (Sickingen) sowie Vertreter der beauftragten Ingenieur- und Baufirmen den symbolischen Spatenstich.

In einem ersten Schritt der gesamtstädtischen Planungen sollen das Gewerbegebiet Lotzenäcker, die Ortslage Sickingen und der Nasswasen versorgt werden. Für die Gewerbebetriebe wird die Glasfaser bis an das Gebäude geführt (FTTB = Fiber to the building), in der Ortslage Sickingen bis zum jeweiligen Kabelverzweiger (FTTC = Fiber to the curb), von dort geht es über Kupferleitung zu den einzelnen Hausanschlüssen.

Letztere gewähren dann eine schnelle Internetverbindung mit bis zu 50 Mbit/s, während herkömmliche Verbindungen meist nur sechs oder zwölf Mbit/s
bieten.

Verlegt werden in einem ersten Schritt exakt 5209 Meter Leerrohre. Da die Stadt bei Straßensanierungen auch inzwischen konsequent Leerrohre verbaut, werden anschließend rund 8000 Meter Glasfaser in das Rohrsystem eingeblasen. Dies allerdings erst, wenn ein Netzbetreiber gefunden ist. Die Verlegung der Leerrohre dauert bis in den November, im Herbst ist auch die Beauftragung des Netzbetreibers vorgesehen.

Die Kosten für die aktuell
gestartete Verlegung liegen bei insgesamt rund 1,37 Millionen Euro. Rund 550.000 Euro an Zuschüssen steuern das „Zukunftsinvestitionsprogramm des Bundes nach dem Kommunalinvestitionsfördergesetz“ und das Landesprogramm „Breitband­initiative Baden-Württemberg II“ bei.

Mehr Informationen gibt’s bei Caren Wagner

Informationen über den Ausbau des Glasfasernetzes bietet die städtische Breitbandkoordinatorin Caren Wagner, Telefon 07471/940-191, E-Mail: caren.wagner@hechingen.de.