Ob es vielleicht einen dritten Anlauf geben wird? Halten die Bremsen, und wenn nicht, in der Folge die Reste der Stadtmauer? Es gibt etwas zu schauen am Freitagmorgen in der Hechinger Altstadt, wenn das Trafohäusle, das die gesamte Oberstadt versorgen wird, hoffentlich endgültig an seinen Standort in der Rabenstraße gelangt.

Kläglich gescheitert

Der erste Transportversuch vor Wochenfrist war kläglich gescheitert, weil das Unternehmen sich offenkundig nicht direkt vor Ort umgeschaut hatte: Der Schwertransporter hatte, so hieß es, möglicherweise zu schwache Bremsen fürs enorme Gewicht des Betonklotzes samt Inhalt und wäre wohl auch nicht um S-Kurve von der Goldschmied- in die Schulstraße gekommen. Und von dort in die Schmidtestraße, was ebenfalls nicht ohne heftige Kurverei zu schaffen ist.

Fahrzeug ist verfügbar

Nun aber ist, wie Stadtwerke-Chef Reinhold Betriebsleiter Reinhold Dieringer gegenüber der HZ hoffnungsfroh angekündigt hat, das geeignete Fahrzeug gefunden, verfügbar und vielleicht schon im Anmarsch. Die Bahn muss frei sein am frühen Freitagmorgen, wie die Stadt ankündigt: An diesem Freitag, 26. Februar, wiederholt sich die Schwertransportaktion zur Installation eines Trafohäuschens in der Rabenstraße. Erneut müssen die Parkplätze entlang der Transportstrecke gesperrt werden. Es gilt somit am Donnerstag, 25. Februar, ab 19 Uhr und am Freitag, 26. Februar, absolutes Halteverbot auf dem Kirchplatz sowie in der Goldschmied-, Schul-, Synagogen-, Schmidte-, Kaufhaus- und Rabenstraße.

Wieder Pflaster-Schutz

Zudem muss das Pflaster auf dem Kirchplatz durch das Auslegen von Eisenplatten erneut geschützt werden. Die Lastwagen werden in den frühen Morgenstunden des Freitag erwartet. Die Zufahrt in die Altstadt über den Kirchplatz dürfte zu Beginn der Ladenöffnungszeiten wieder frei sein. Jederzeit möglich ist die Zufahrt zum Schloßplatz über den Bierweg.

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