Schlatt Schöner wohnen im Wilden

EUGEN PFLUMM 20.04.2016
Wenn nun alles klappt, kann im Schlatter Wilden ab Ende des kommenden Jahres gebaut werden. Der Ortschaftsrat hat den Plan einmütig gutgeheißen.

Der Schlatter Ortschaftsrat sagte bei seiner jüngsten Sitzung einstimmig Ja zum Neubaugebiet Wilden am Ortseingang rechts von Hechingen her. Am 28. April soll der Gemeinderat den Aufstellungsbeschluss fassen. Wenn's gut läuft, kann Ende 2017 gebaut werden.

Ortsvorsteher Jürgen Schuler hatte die Entstehungsgeschichte des Neubaugebietes vor der Abstimmung im Gremium nochmals Revue passieren. Im Jahr 2003 hatte es schon einmal einen Aufstellungsbeschluss gegeben, wusste der Schlatter Rathauschef. Allerdings konnte der damalige Bebauungsplan nicht weitergeführt werden, weil mit den Grundstückseigentümern im Plangebiet keine Einigung erzielt werden konnte.

"Was lange währt, wird endlich gut", stellte der Ortsvorsteher nun mit Blick auf den aktuellen, vom Empfinger Ingenieurbüro Gfrörer erstellten Bebauungsplan fest. Auf einer Fläche von 2,7 Hektar sind 22 Grundstücke für Einfamilien- und Doppelhäuser eingeplant. Die Stellung der Gebäude ist nicht festgeschrieben, was die Voraussetzung für eine optimale Nutzung der Sonnenenergie darstellt. Vorgesehen sind außerdem Flächen für einen Kindergarten und einen Spielplatz.

Verkehrstechnisch wird Wilden überwiegend über die Anbindung an die Bundesstraße 32 und untergeordnet über die Neubergstraße und den Bruppenweg erschlossen. Das Neubaugebiet wird nur eine Stichstraße erhalten.

Aus den Reihen der Räte kamen keine Fragen mehr, es konnte also abgestimmt werden. Der Antrag wurde einstimmig angenommen. Am 28. April soll im Gemeinderat der Aufstellungsbeschluss für das neue Baugebiet gefasst werden.

Jürgen Schuler ist zuversichtlich, dass nach den Sommerferien die notwendigen Grundstücksaufkäufe getätigt werden können. "Und wenn wir Wilden Anfang des kommenden Jahres erschließen, können die ersten Bauherren im vierten Quartal 2017 mit dem Bau ihrer Häuser beginnen", hoffte der Ortsvorsteher abschließend.