Rangendingen Rettungsschwimmer feiern Jubiläum

Rangendingen / Martin Zimmermann 03.07.2018
Seit einem halben Jahrhundert gibt es die DLRG Rangendingen. Die Ortsgruppe feiert am Wochenende am Badesee.

Auf ihr 50-jähriges Bestehen blickt die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft Rangendingen zurück. Grund genug, um am Wochenende kräftig zu feiern. Auf Initiative von Karl Remmes, dem Leiter der Ortsgruppe Hechingen, und Joachim Schäfer, kam es am 4. März 1967 zur Gründung eines Stützpunktes in Rangendingen.

Kommissarische Leiter waren Heinz Kern, Rafael Hammel und Hans Schwenk. Bereits ein Jahr später, am 16. März 1968 wurde Rangendingen unter der Leitung von Heinz Kern und 20 weiteren Gründungsmitgliedern zur DLRG Ortsgruppe.

Unter dem Vorsitzenden Heinz Kern, den Technischen Leitern Heinz Edele, Rafael Hammel und in Verbindung mit der Bereitschaftspolizei Lindich, galt es anfänglich im Lehrschwimmbecken der Schule Rettungsschwimmer auszubilden.

Heinz Kern führte die Ortsgruppe bis 1989. Im Gründungsjahr stieg die Mitgliederzahl von 25 Mitgliedern katapultartig auf fast 125 Mitglieder und pendelte sich bis heute bei 250 Mitglieder ein. 1989 trat Helmut Kelm in die Fußstapfen von Kern und übernahm den Vorsitz bis 1998.

Von 1998 bis 2006 stellte sich Hubert Zanger der Verantwortung und führte die DLRG Spitze als 1. Vorstand und war bis 2018 2. Vorstand. Seit 2006 steht Dietmar Wiest der DLRG vor . Er war zuvor von 1983 an sechs Jahre Jugendwart dann 17 Jahre Leiter der Technik.

100 Leute bei Übungsabenden

Die DLRG Ortsgruppe hat die wöchentlichen Übungsabende jeweils dienstags von 16.30 Uhr bis 20.30 Uhr. Diese werden zurzeit von rund 100 Kindern, Jugendlichen und erwachsenen Schwimmerinnen und Schwimmern besucht. Des Weiteren werden Kurse in Aqua Jogging und Aqua Cycling abgehalten.

Im Sommer 1972 verrichtete die Ortsgruppe Rangendingen erstmals an vier Wochenenden Rettungswachdienste am Baggersee in Kirchentellinsfurt und unterstützte bis 1981 die dortige DLRG Ortsgruppe.

1976 wurde der Badebetrieb am neu angelegten Rangendinger Stausee aufgenommen, wo das DLRG seither die Wachdienste übernimmt. Leider konnte die DLRG Ortsgruppe in 50 Jahren vier Personen nur noch tot aus dem Wasser ziehen.

Davon waren zwei Ertrunkene im alten Bereich Kindergumpen der Starzel und zwei am Stausee. Im Jahr 1981 verließ die Ortsgruppe den Bezirk Oberer Neckar und schloss sich dem neuen Bezirk Zollernalb an. In den vergangenen 50 Vereinsjahren wurden insgesamt 3500 Schüler- und Jugendschwimmabzeichen und 850 Leistungs- und Rettungsschwimmscheine abgenommen und 15 000 Wachdienststunden im Lehrschwimmbecken und Stausee verrichtet.Zwischenzeitlich ist das Aufgabengebiet im rettungstechnischen Bereich mit den deutlich höheren Anforderungen gestiegen. Neue Rettungstechniken und Rettungsgeräte verlangen eine ständige Weiterbildung der aktiven Mitglieder.

Am Stausee werden jährlich mehrere hundert Wachdienst-Stunden geleistet. Die aktiven Rettungsschwimmer werden an Übungsabenden und in Lehrgängen geschult, neue Schwimmer und Rettungsschwimmer ausgebildet und Prüfungen abgenommen.

Festprogramm am Rangendinger Badesee

Am Samstag, 7. Juli, ist um 17 Uhr Festbeginn mit Pizza aus dem Holzofen. Ab 19 Uhr spielen die Morenas. Es gibt Cocktailbar, Weizenstand und Weinbrunnen

Am Sonntag, 8. Juli, ist um 11 Uhr Frühschoppen mit dem MV Rangendingen, dann Mittagstisch und BBQ aus dem Smoker, später gibt’s Kaffee und Kuchen. Um 15 Uhr ist Gaudi-Badewannenrennen, später ist Festausklang mit den Maibühlmusikanten.

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Tausend Stunden Wachdienste haben die 250 Mitglieder der  DLRG Rangendingen am Badesee und am Lehrschwimmbecken in den letzten 50 Jahren geleistet.

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