Rangendingen Reifenspuren auf dem Trainingsplatz

So schlimm war es noch nie: Unbekannte zogen auf dem Trainingsplatz in Rangendingen große Kreise mit ihren Fahrzeugen und verwüsteten das Areal. Auf den Kosten bleibt der Sportverein sitzen.
So schlimm war es noch nie: Unbekannte zogen auf dem Trainingsplatz in Rangendingen große Kreise mit ihren Fahrzeugen und verwüsteten das Areal. Auf den Kosten bleibt der Sportverein sitzen. © Foto: Manfred Haug
Rangendingen / Melanie Steitz 22.01.2019
Der Trainingsplatz des Sportvereins Rangendingen ist verwüstet worden. Unbekannte zogen dort mit ihren Autos tiefe Kreise.

Der Sportverein Rangendingen ist verärgert. Unbekannte fuhren am vergangenen Donnerstag gegen Abend auf dem Trainingsplatz mit ihren Autos umher und richteten mit ihren Reifenspuren einen Schaden in Höhe von ein paar hundert Euro an.

Es ist nicht das erste Mal, dass der Trainingsplatz durch Reifenspuren verwüstet wurde, wie Manfred Haug vom Vorstand des Sportvereins (SV) Rangendingen erläutert. Einige Autofahrer nutzen das Areal fälschlicherweise als Abkürzung, um nicht den mit Schlaglöchern befallenen Alternativweg nehmen zu müssen. Außerdem ist der Trainingsplatz, auf dem von März bis November die Rangendinger Fußballmannschaften und etliche Nicht-SV-Mitglieder kicken, oft auch noch von Hundekot befallen, weil dort mit den Vierbeinern Gassi gegangen wird. „Da hört’s dann eben auf“, findet Manfred Haug.

Diesmal ist das Ausmaß der Verwüstung noch viel größer als sonst. „Dass jemand mutwillig solche Kreise zieht, haben wir noch nie gehabt“, sagt der Vereinsvorstand. „Die Polizei haben wir nicht verständigt“, teilt Manfred Haug mit. Denn eine solche Anzeige gegen unbekannte Täter verlaufe nur ins Leere, weiß er. Da bräuchte der SV Rangendingen schon handfestere Indizien und Beweise, wie zum Beispiel das Autokennzeichen des Verursachers, gibt er zu bedenken. Der Sportverein macht daher darauf aufmerksam, dass sich jeder, der einen solchen Vorfall bemerkt, beim Sportverein melden kann (siehe Infokasten).

Nun bleibt der Verein aber vorerst auf dem Schaden sitzen. Durch die kalte Witterung war der Boden gefroren und so konnten die Reifen nicht allzu tiefe Furchen in den Boden ziehen. „Das war das Glück“, bemerkt Manfred Haug. Von daher hält sich die ganze Beeinträchtigung noch in Grenzen. „Wir können die Schäden selbst beheben“, teilt er mit. Ärgerlich für den Sportverein ist die Angelegenheit aber trotzdem.

Ähnliches ereignete sich auf dem Rangendinger Festplatz in dem Zeitraum Donnerstag bis Freitag. Unbekannte fuhren hier ebenfalls mit ihren Autos herum. Allerdings ist der Untergrund dort gut befestigt und eine Reifenspur hat weniger schlimme Auswirkungen als bei dem besagten Trainingsplatz.

Dieser Trainingsplatz ist ein offenes Gelände ohne Zaun, um praktikabel in Hochwasser-Notsituationen agieren zu können. Das Thema ist damit aber noch längst nicht vom Tisch, denn: „Das diskutieren wir immer wieder“, sagt Manfred Haug.

Zeugenhinweise sind immer gesucht

Die Verantwortlichen des Sportvereins Rangendingen erstatten Anzeige, wenn Zeugen zum Beispiel das Autokennzeichen von den Tätern weitergeben. Wer etwas zu dem Vorfall und weiteren Taten bemerkt, kann sich bei Manfred Haug vom Vorstand des Sportvereins Rangendingen unter Telefon 07471/9979-30 melden.

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