Bei der Bürgerfragestunde der Ortschaftsratssitzung, die am Montagabend im Bürgerhaus stattfand, meldete sich ein Bietenhausener zu Wort. Ratsmitglied Roland Strie habe vor einem Jahr den Antrag auf Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Straße in Richtung Steinbruch gestellt. Daher wollte der Bürger nun wissen, was diesbezüglich unternommen worden sei.

Vor allem an Samstagen ist sehr viel los

Er sehe vor allem an Samstagen Autos und jetzt auch verstärkt Biker, die dort zu schnell unterwegs sind. Gerade die Einmündung von der Talstraße in die Straße zum Steinbruch sei eine „unübersichtliche Stelle“, und wenn jemand mit „80 Stundenkilometern daher schießt, könnte es problematisch werden“.

Zwei Möglichkeiten

Ortsvorsteher Josef Pfister betonte, dass eine kleine Verkehrsschau in diesem Bereich stattgefunden habe und die Hechinger mit Erstaunen festgestellt hatten, dass dort rasant gefahren wird. Auf der Seite vom Schützenhaus könnte man einen Schutzstreifen für Radfahrer machen und auf die Geschwindigkeit von 70 Stundenkilometern zurückgehen, fand er.

Unfall ist dort unvermeidbar

Ortschaftsratsmitglied Reinhold Beuter unterstrich, dass es an der Einmündung „für Radfahrer richtig gefährlich“ werden könnte, wenn diese die stark befahrene Straße queren möchten. „Von links sieht man gar nichts“, sagte er. Ein Unfall mit einem Auto wäre dort unvermeidbar, wenn das Fahrradpedal nicht genau dafür eingestellt sei.

Regierungspräsidium ist beauftragt

Ortsvorsteher Pfister meinte: „Ein Schutzstreifen hat schon eine Wirkung“, und fügte hinzu: „70 wäre machbar.“ Josef Pfister denkt, dass eine Verkehrsreduzierung auf jeden Fall dort hin müsse. Aber es sei ein laufendes Verfahren, das dem Regierungspräsidium Tübingen vorliegt, weil es dafür zuständig ist.
Rangendingens neuer Bürgermeister Manfred Haug, der erstmals an der Ortschaftsratssitzung teilnahm, versprach, das Thema in dieser Woche mit dem Verkehrsamt zu besprechen, mit dem er ohnehin verabredet sei.