Jubiläum Rangendinger Generation Wirtschaftswunder feiert 80er

Gruppenbild in der Ortsmitte: der Rangendinger Jahrgang 1937 bei seiner 80er-Feier.
Gruppenbild in der Ortsmitte: der Rangendinger Jahrgang 1937 bei seiner 80er-Feier. © Foto: Ralf Dieringer
Ralf Dieringer 13.11.2017

„Alter spielt sich im Kopf ab, nicht auf der Geburtsurkunde“, sagte mal die langjährig erfolgreiche Tenniskönigin Martina Navratilova. Dieser Einstellung folgt auch der Rangendinger Jahrgang 1937. Am Donnerstag fand das 80er-Fest der noch lange nicht müden Senioren statt. Mit einem Dankgottesdienst in der St.-Gallus-Kirche, zelebriert von Pfarrer i. R. Norbert Dilger, gedachte man der bereits 22 gestorbenen Jahrgänger mit Gebeten und einem prächtigen, handgefertigten Kreuz.

Jedem der Jahrgänger ist klar, dass man mit 80 nicht mehr als Jugendlicher durchgeht, zum alten Eisen gehört man deswegen jedoch noch lange nicht. So stand zum Jubiläum im Juli eine Tagesausfahrt ins Neckartal auf dem Programm. Von Bad Rappenau über Bad Wimpfen mit dem Abschluss in Leonberg verbrachte man einen standesgemäßen 80er-Ausflug. Die Generation Wirtschaftswunder wusste schon früher, wie man anpackt, und weiß es heute noch. Für die 1937er stehen nicht nur zum runden Geburtstag Ausflüge an, sondern jedes Jahr wird eine große Tagesausfahrt unternommen.

Nach dem Festgottesdienst wurde im „Rössle“ weitergefeiert. Nicht nur die 29 Jahrgänger, auch deren Partner und die Witwen der Verstorbenen waren zum Mittagstisch eingeladen. Insgesamt 46 Personen zählte die Feier, die nach dem Mittagstisch und Dessert mit Kaffee und Kuchen sowie ein paar Sketchen ihren geselligen Ausklang fand.

Die junggebliebenen Senioren sind stolz auf ihren aktiven Jahrgang und fühlen sichtlich wohl in der Gemeinschaft gleichaltriger, die sie zum Teil bereits ihr ganzes Leben an ihrer Seite wissen. Es ist ihnen zu wünschen, dass sie noch viele Jahrgangsfeste in dieser üppigen Besetzung feiern können.