Rangendingen Musikverein spielt höchstes Niveau

Beim Rangendinger Musikverein herrscht die pure Harmonie.
Beim Rangendinger Musikverein herrscht die pure Harmonie. © Foto: Ralf Dieringer
Rangendingen / Ralf Dieringer 26.02.2018
Rangendinger Musiker resümieren ein musikalisch und finanziell erfolgreiches Geschäftsjahr. 

„Doch nicht so ruhig wie gedacht“, fasste Paul Wannenmacher, Vorsitzender des Musikvereins Rangendingen, das Jahr 2017 zusammen. Mit dem Fasnetsball im Februar, der Ausfahrt nach Prag, dem verlegten Stausee-Open-Air in die Festhalle, dem Oktoberfest und dem Jahreskonzert am zweiten Advent, standen doch einige Höhepunkte an.

Dirigent Arno Herrmann gab einen Überblick über die insgesamt 44 Proben und listete auf, welche Musiker besonders engagiert waren und kaum eine Probe sausen ließen. Herrmann attestierte seinen Musikern „Höchststufenniveau“. In erster Linie müsse es das Ziel sein, dieses Niveau zu halten. Das sei schon schwer genug und wäre bereits ein toller Erfolg für 2018. Jedoch sieht der Dirigent auch noch Potenzial nach oben. Die größte Freude bereite ihm die Integration der vielen Jugendlichen. Dass Talent im eigenen Nachwuchs schlummert, zeigte nicht zuletzt die erfolgreiche Teilnahme der Jugendkappelle beim Bw-Musix in Balingen. Obwohl man zu dieser Zeit erst kurz zusammenspielte, erreichten die Nachwuchsmusiker beim Wertungsspiel  sehr gute 88,88 Wertungspunkte und belegten den 2. Platz.

Uta Schoder, 2. Vorsitzende und Verantwortliche für den musikalischen Bereich, hob zwei elementar wichtige Eigenschaften hervor, welche den Verein über das Jahr begleiteten und auch in Zukunft begleiten sollen: Spaß und Gemeinschaft. Vor allem die Pragreise über Ostern war musikalisch wie kameradschaftlich ein voller Erfolg. Im Juni bekommt der Musikverein Besuch von Übersee. Befreundete Musiker aus der Olympiastadt Atlanta werden in Rangendingen erwartet.

Bürgermeister Johann Widmaier lobte die hervorragende Jugendarbeit und unterstrich, wie wichtig die Integration der Jugendlichen in den Erwachsenenbereich sei. Auch das Anliegen des Dirigenten, die Aula akustisch zu verbessern, stieß beim Gemeindeoberhaupt auf offene Ohren.

Einzige Baustelle des Vereins ist aktuell das Amt des Kassierers. Amtsinhaberin Julia Rother hatte bereits im Vorjahr angekündigt, nur noch ein Jahr für das Amt zur Verfügung zu stehen. Leider fand sich bisher kein Mitglied, das sich dieser Aufgabe annehmen möchte. So musste die Wahl eines neuen Kassierers aufgeschoben werden.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel