Es hat sich wieder einmal gelohnt – das ist das Fazit der diesjährigen Gemarkungsputzete in Bietenhausen. Knapp 30 Helfer, darunter viele Kinder und Jugendliche, haben mehrere Säcke, die einen ganzen Anhänger voll Müll einbrachten, in und rund um Bietenhausen eingesammelt.

In gut zwei Stunden war der Großteil der Arbeit erledigt. Dank der vielen Helfer wurden Teams gebildet und jede Mannschaft konnte dort ein Gebiet bearbeiten.

Vom obersten Zipfel Richtung Höfendorf bis runter zum Schützenhaus – alles wurde abgegrast. Dass das gemeinschaftliche Helfen viel Spaß machen kann, zeigten die vielen Kinder und Jugendlichen. So kletterten die Freiwilligen mal einen Hang hinauf oder stöberten entlang der Starzel. Ein kleines Naturabenteuer also.

Und ab und an lassen sich kuriose Dinge finden: Vor einigen Jahren sei sogar ein geknackter Tresor im Bachbett der Starzel aufgetaucht. Nachdem man die Polizei verständigt hatte, stellte sicher heraus, der Tresor war Teil einer Beute, welche sich Einbrecher im Killertal zuvor ergaunert hatten. Spannend so eine Putzete – und auch lehrreich. Ortsvorsteher Josef Pfister erfreute sich der vielen Helfer und auch viele Eltern nutzen das gemeinsame Saubermachen als Erziehungsmaßnahme: „Von den Kindern schmeißt keiner einfach so was weg. Durch solche Aktionen lernen sie schnell einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen und Natur“, ist sich Pfister sicher.

Als Dank für die vielen fleißigen Hände organisierte der Ortsvorsteher Josef Pfister in bewährter Tradition das mehr als verdiente Vesper. Warmer Leberkäse, Kartoffelsalat und Brötchen hatten sich die Helfer auch redlich verdient.